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Rostock Bahnhof lockt mit vielen Angeboten
Mecklenburg Rostock Bahnhof lockt mit vielen Angeboten
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12:35 24.03.2014

Längst ist der Rostocker Bahnhof über seine Funktion als Ausgangspunkt einer Reise hinausgewachsen. Der Bahnhof hat mehr zu bieten. OZ stellt das Innere genauer vor.

Niemand kommt an Angelika Spreemann vorbei. Die 45-Jährige sitzt direkt vor dem Bahnhofs-Eingang und verkauft Erdbeeren. „Es ist sehr interessant, die Leute zu beobachten. Viele sind gestresst, andere wirken etwas orientierungslos“, erzählt die Mitarbeiterin von Karls Erdbeerhof. Seit fünf Jahren öffnet sie im Juni pünktlich um fünf Uhr morgens die Klappe der großen Erdbeere.

Zur selben Zeit beginnt Antje Suhl mit ihrer Arbeit. Die 20-Jährige ist als Floristin im Bahnhhof tätig. „Der Umgang mit den Menschen macht sehr viel Spaß. Es ist ein einziges Hin und Her,“ berichtet Antje Suhl. Sieben Leute werden im Blumenladen beschäftigt.

Wenige Meter weiter herrscht ebenso viel Trubel. Im Reisezentrum der Deutschen Bahn hat die elektronische Eingangstür keine Verschnaufpause. Fahrkarten werden hier verkauft.

Weiter führt der Weg ins „Presse-Paradies“. An den Regalen werfen die Reisenden einen ersten Blick in die Tageszeitungen. 20 Menschen arbeiten in „Buch und Presse Sternberg“.

Die nächste Station ist der „Point-Markt-Mitropa“. Hier decken sich die Bahnfahrer mit Proviant ein. „Hauptsächlich werden Getränke verkauft“, weiß Birgit Jeschke. Ihre Nachbarn kümmern sich ebenfalls um den großen Hunger. In der Bäckerei „Sparre“ werden kleine Snacks gereicht.

Für die Sicherheit ist die Bahnschutz und Servicegesellschaft zuständig. 30 Mitarbeiter sorgen im Bahnhofsinneren und an den Bahnsteigen für einen geordneten Ablauf. Mitarbeiterin Renate Bonnert: „Es ist wichtig, dass unsere Gäste mit gutem Gewissen den Bahnhof betreten. Schließlich sollen sie sich hier wohl fühlen.“



RONNY BLASCHKE

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