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Rostock Bahnunterführung in Rostock nach sechs Monaten repariert
Mecklenburg Rostock Bahnunterführung in Rostock nach sechs Monaten repariert
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19:43 02.11.2018
Die Bahnunterführung in der Schwaaner Landstraße ist nach sechs Monaten wieder voll begehbar. Quelle: Anh Tran
Rostock

Fußgänger sind erleichtert: Die Bahnunterführung an der Schwaaner Landstraße Ecke Herweghstraße ist endlich wieder vollständig begehbar. Ende April verursachte ein Auto hier Schäden an der Treppe, die daraufhin von der Stadt „aus Gründen der Verkehrssicherheit“ gesperrt wurde. Fußgänger konnten die Bahnunterführung nun zwar weiterhin nutzen, mussten jedoch auf dem geschlängelten Radweg gehen – was für Verärgerung sorgte. Denn die Fahrradrampe ist um ein Vielfaches länger als der Treppenaufgang. Zudem mussten Radfahrer immer absteigen, da die geringe Breite der Rampe nicht für die gemeinsame Nutzung mit Fußgängern vorgesehen ist.

Zum Ärger der Betroffenen zogen sich die erforderlichen Sanierungsarbeiten sechs Monate lang hin. Eine 58-Jährige mit Kinderwagen berichtet, dass es für sie immer wieder ein Problem war, die Unterführung zu nutzen. „Ich gehe hier öfter lang, und das war schon sehr nervig. Alles hat sich verzögert, wenn man hier lang wollte.“

In den vergangenen Wochen führte die Straßenmeisterei der Hansestadt die nötigen Sanierungsarbeiten durch. Dabei wurden nicht nur die Stufen mit den größten Schäden repariert, sondern auch die Entwässerungseinrichtung saniert. „Dies war sehr zeitaufwendig“, sagt Stadtsprecher Ulrich Kunze. Die Reparatur der restlichen Stufen stehe noch aus. „Sie erfolgt schrittweise unter Berücksichtigung anderer Arbeiten in Rostock, die gegebenenfalls Priorität haben“, so Kunze. Deshalb könne es auch in den kommenden Wochen noch zu zeitweisen Sperrungen einzelner Treppenabschnitte kommen. Eine weitere Vollsperrung der Stufen sei aber nicht vorgesehen, betont der Stadtsprecher.

Trotz der langen Wartezeit freuen sich die Anwohner nun, dass die Unterführung vorerst wieder voll begehbar ist. Auch die Frau mit Kinderwagen ist zufrieden: „Das ist nicht nur für Fußgänger sinnvoll. Auch für Radfahrer und Menschen mit Rollstuhl oder Kinderwagen ist es gut, dass die Treppe wieder frei ist.“

Die Bahnunterführung mit der auffälligen Wendelrampe ist 2007 errichtet worden. Davor war die Querung ein beschrankter Bahnübergang. Aufgrund der begrenzten Fläche an der Ecke Herweghstraße/Schwaaner Landstraße sei die Wendelrampe die einzige Variante gewesen, hier eine Bahnunterführung ohne technische Anlagen zu bauen, so Kunze. „Aufgrund der Kreuzung mit sieben Gleisen auf einer Länge von über 60 Metern ist die heutige Unterführung eine gute Verkehrsverbindung unabhängig vom Bahnbetrieb“, sagt der Stadtsprecher.

Anh Tran

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