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Rostock Bauarbeiten an der Mühle beginnen
Mecklenburg Rostock Bauarbeiten an der Mühle beginnen
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00:01 31.01.2018
So wird das Mühlenkarree aussehen, wenn das neue Gebäude fertig ist. Die Mühle wird von außen so erhalten, wie sie ist. ILLUSTRATION: E & V
Warnemünde

Im Ortsbeirat von Warnemünde hatte das Projekt für lange Diskussionen gesorgt: der Neubau an Meyers Mühle. Die Mitglieder hatten vor allem kritisiert, dass durch das neue Gebäude der Blick auf die historische und denkmalgeschützte Anlage verloren gehe. Danach wurden die Pläne geändert und das davor stehende Gebäude abgestuft, so dass die Sichtachse zur Mühle wieder gewährleistet ist. Nun ist alles erledigt und genehmigt: Langsam laufen der Umbau der Mühle und der Neubau davor an, bislang steht aber erst der Bauzaun. „Das ist schon ein spannendes Projekt“, sagt Dörte Schümann, die bei Engel und Völkers in Warnemünde mit dem Verkauf der neu entstehenden Wohnungen betraut ist. Die Immobilie sei an eine Bauträgergesellschaft aus dem Seebad verkauft worden, die nun als Bauherr auftrete. „Dieser Bauträger hat bereits einen guten Ruf in Warnemünde“, sagte die Immobilienmaklerin gestern, „und hat auch schon hier verschiedene alte Immobilien aufgekauft und dann saniert.“

Nach den Planungen der Bauherren, so erläuterte Dörte Schümann, „werden in der historischen Mühle insgesamt drei Wohnungen entstehen“. Und die haben eine ansehnliche Größe, ihre Flächen betragen 111 bis 327 Quadratmeter. Eine dieser Wohnungen geht über fünf Ebenen und umfasst dabei auch den Mühlenturm und den Rundumbalkon des historischen Bauwerkes. In der Mühle war noch im vergangenen Jahr eine Gaststätte beheimatet.

Auf der Fläche des jetzigen, vor der Mühle stehenden Gebäudes, wird der Neubau errichtet werden, erläuterte Immobilienkauffrau Schümann. „Da wird ein Gebäude entstehen, in dem zwölf Wohnungen Platz finden.“ Das Haus wird unterkellert, die Wohnungen haben Größen zwischen etwa 50 und 154 Quadratmeter. „Dieses Haus ist dann auch mit einem Fahrstuhl ausgerüstet, sodass sich dort auch Senioren durchaus wohlfühlen können“, sagt Dörte Schümann zu den Planungen. Fünf Wohnungen befinden sich im Erdgeschoss, noch einmal fünf im Obergeschoss und zwei im Dachgeschoss.

„Wir haben jetzt mit der Vermarktung begonnen“, sagt Dörte Schümann, „und wir sind dabei auf wohlwollendes Interesse gestoßen.“ Es gebe durchaus Kundschaft, die eine großzügige Wohnung besitzen wolle und individuellen Wohnraum suche – und das gerade in einem Ort wie Warnemünde, in dem ein wahres Kleinstadt-Flair zu finden sei. Zum anderen spreche natürlich die Infrastruktur – und hier besonders die Nähe zum Strand – potenzielle Käufer an. Schümann: „Im Mühlenkarree ist man einerseits im Zentrum, andererseits bietet es auch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, weil es außerhalb der Warnemünder Laufmeile liegt.“

Michael Schißler

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