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Rostock Baumaschinenhändler investiert in neues Betriebsgelände
Mecklenburg Rostock Baumaschinenhändler investiert in neues Betriebsgelände
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03:58 12.09.2013
Das neue Gelände der Stock- Niederlassung in Bentwisch.
Bentwisch

Der Baumaschinenverleiher und -händler Stock aus Hamburg hat seine hiesige Niederlassung von Roggentin in das Gewerbegebiet Bentwisch verlegt und dort in ein neues 10

000 Quadratmeter großes Gelände investiert. „Unser vorheriges Betriebsgelände war lediglich gepachtet“, sagte gestern Kurt Kissmann (60),Niederlassungleiter in Rostock.

Die neue Fläche sei wesentlich übersichtlicher als die bisherige in der Ortslage von Roggentin. Bei den neu erworbenen Grund des Unternehmens handelt es sich um den Betriebshof einer früheren Spedition. „Die Halle nutzen wir weiter als Lager und als Werkstatt, abgetrennt wurde davon ein Verkaufsraum und angebaut haben wir unser neues Bürogebäude“, erläuterte Kissmann.

„Um uns selbst mit Strom zu versorgen und die überzählige Energie ins Stromnetz einspeisen zu können, haben wir eine Photovoltaikanlage installiert“, fügte Renee Döscher (51) hinzu, der in der Stock-Niederlassung für den Vertrieb zuständig ist. Entstanden ist zudem eine neue gut 500 Quadratmeter große Halle, in der Schalungen für die Bauunternehmen vorbereitet werden. „Wir haben außerdem den Betriebshof gepflastert und befestigt“, sagte Kurt Kissmann, der sich darüber freut, „dass wir zwei Zufahrten haben, da brauchen die Lastwagen nicht auf dem Gelände zu wenden“. Mit der neuen Niederlassung setzen die Baumaschinenverleiher und -händler ihre Betriebsgeschichte in Mecklenburg-Vorpommern fort. Stock ist seit 1990 im Nordosten als Rundum-Dienstleister für Bauunternehmen aktiv.

„Wir haben uns auf die Firmen spezialisiert, die im Hochbau arbeiten.“ Ein Schwerpunkt ist der Verleih und der Verkauf von Putz- und Estrichmaschinen. „Dabei haben wir unsere eigene Putzmaschine im Angebot“, sagt Kissmann, „die wir auch selbst bauen.“

In den Regalen der Stock-Niederlassung stapelt sich so ziemlich alles, „was die Baubetriebe im Hochbau brauchen“, sagt Kissmann. Dazu gehören unter anderem Kleinkrane, mit denen die neue großen Steine auf den Baustellen bewegt werden können. „Was wir nicht vorrätig haben, können wir auf jeden Fall besorgen“, sagt Kissmann lachend.

Und wenn etwas kaputt ist, helfen seine Monteure aus. „Das ist einer unserer Schwerpunkte: der Service.“ Vier Männer arbeiten in diesem Bereich und sind mit drei Werkstattwagen auf den Baustellen unterwegs — und die sind im gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Ein weiterer Schwerpunkt der Bentwischer Niederlassung ist das Angebot von Schaltechnik. „Die Bauunternehmen kommen mit den Plänen zu uns, wir stellen die Schalungen dann zusammen liefern sie auf die Baustellen“, sagt Renee Döscher.

Das alles ist viel Arbeit für die 13 Mitarbeiter. „Aber“, sagt Kurt Kissmann, „es kommen auch viele Häuslebauer zu uns, die Maschinen leihen oder kaufen. Und für die haben wir auch immer Zeit.“

Michael Schißler

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