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Baustart für das Herzstück des Uni-Klinikums in Sicht

Hansaviertel Baustart für das Herzstück des Uni-Klinikums in Sicht

Gutachten bestätigt bisherige Planungen. Ortsbeirat sorgt sich um Stellplätze.

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Dekan Emil Reisinger

Hansaviertel. Der Ausbau der Klinikums wird fortgesetzt. Im Frühjahr ist Start für die größte Baustelle des Landes. Für 80 Millionen Euro wird der Komplex Zentrale Medizinische Funktionen (ZMF) der Uni-Klinik errichtet. Dort werden dann unter anderem die zentrale Notaufnahme, Labore und Röntgenräume untergebracht.

Das ZMF befand sich einige Monate in einer Warteschleife, denn das Land hatte ein externes Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses sollte klären, ob die Rieseninvestition nicht reduziert, das Vorhaben nicht abgespeckt werden könnte. Doch im Prinzip bleibt alles wie geplant.

„Das Gutachten bestätigt im Wesentlichen die bisherigen Planungen“, sagt Professor Emil Christian Reisinger, Dekan und wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin. Er freue sich sehr, so Reisinger, dass im Frühjahr 2014 der Baustart sein werde, denn das ZMF sei für das Klinikum und für ganz Rostock wichtig.

Das stellte auch der Ortsbeirat Hansaviertel auf seiner Sitzung am Dienstagabend nicht in Abrede. Er sorgt sich nur um die Parkplatzsituation rund ums Klinikum. „Es kann so nicht weitergehen“, sagt der Vorsitzende Karsten Cornelius (SPD), „dass mit jeder Baumaßnahme öffentlicher Parkraum ersatzlos reduziert wird.“ Er zählt beim ZMF auf: Feuerwehrzufahrten, Stellplätze für Rettungsfahrzeuge in Havariefällen, zusätzliche Parkplätze für die Mitarbeiter, Patienten, Besucher der Patienten und Studenten.

„Auch wenn wir dem Bau jetzt zugestimmt haben, missfällt uns das natürlich sehr“, betont Cornelius. Es sei zwar gut, dass das Klinikum im Parkhaus Schillingallee 300 Plätze angemietet habe, doch das reiche nicht aus, und der Unmut der Anwohner wachse. Sicher sei das ein Problem, sieht auch Emil Reisinger den Konflikt, doch letztendlich sei der Nutzen für die Rostocker größer, zumal auch zahlreiche neue Arbeitsplätze mit dem ZMF entstehen werden. Ortsamtsleiter Thomas Wiesner bestätigt, dass die Stadtverwaltung auf Anregung des Ortsbeirates noch einmal prüfen wolle, ob nicht ein „Bewohnerparken“ wie in der Altstadt und Warnemünde auch im Hansaviertel eingeführt werden könnte.

Das „Einvernehmen der Gemeinde“ für das 148 Meter lange, 37 Meter breite und 16 Meter hohe Gebäude mit vier Geschossen und einem Untergeschoss hat der Bauausschuss der Bürgerschaft und nun auch der Ortsbeirat Hansaviertel hergestellt. Zum Gebäude gehören auch 60 Stellplätze.

 

 

Thomas Sternberg

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