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Rostock Bebauung der Nordkante: Wiro steigt aus
Mecklenburg Rostock Bebauung der Nordkante: Wiro steigt aus
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00:42 15.06.2018
Stadtmitte

Die Wiro hat der Rostocker Gesellschaft für Stadtentwicklung (RGS) eine Absage erteilt. Das städtische Wohnungsunternehmen werde an der Nordseite des Neuen Marktes nicht bauen, teilt RGS-Geschäftsführerin Sigrid Hecht dem Ortsbeirat Stadtmitte mit.

Das Rostocker Büro MHB baut die neuen Verwaltungsgebäude am Rathaus. Der Entwurf wird aber noch einmal überarbeitet. Quelle: Foto: Mhb

In der Wiro-Zentrale stieß die Idee von Anfang an nicht auf ungeteilte Gegenliebe. Vor allem die gemeinsame Tiefgarage für mehrere Gebäude verschiedener Eigentümer hätte aus Wiro-Sicht ein kompliziertes rechtliches Nutzungskonstrukt erfordert. „Bei einem so komplexen Projekt ist eine Immobilienentwicklung aus einer Hand sinnvoll. Besonders deutlich wird dies bei Planung, Bau, Finanzierung und Betrieb der Tiefgarage für den Gesamtkomplex“, sagt Wiro-Sprecher Carsten Klehn. Deshalb werde die Wiro das bestehende Wohnhaus und das Grundstück in der Kleinen Wasserstraße an die RGS verkaufen. Das werde dann vermarktet, kündigt Sigrid Hecht an. Erst danach kommen weitere Schritte, wie ein Architektenwettbewerb.

Den gab es schon für die Flächen direkt am Rathaus, wo neue Verwaltungsgebäude inklusive Bürgerschaftssaal entstehen. Der Kommunale Eigenbetrieb Objektbewirtschaftung (KOE) geht vom Baubeginn 2020 aus, erläutert Sigrid Hecht in ihrer Funktion als KOE-Leiterin. Sie erklärte dem Ortsbeirat noch einmal, warum die beiden Gebäude nicht vom Sieger des Architektenwettbewerbs, sondern vom Zweiten geplant werden (die OZ berichtete). Das Rostocker Büro MHB hätte mit den Vorstellungen zur praktischen Umsetzung gepunktet, beispielsweise beim Thema Baustellenzufahrt.

„Der Bauablauf spielt an dieser sensiblen Stelle eine große Rolle.“ Auf keinen Fall werde es eine Baustellenzufahrt über die Altstadt geben. Auch lässt sich der MHB-Entwurf nicht eins zu eins umsetzen. Als Problem sieht Sigrid Hecht zum Beispiel die Nähe zum Gebäude hinterm Rathaus. „Es gibt noch andere Kritikpunkte.“ Im Herbst sollen die neuen Planungen dem Ortsbeirat präsentiert werden.

tn

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