Volltextsuche über das Angebot:

0 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Bekommt Rostock 3D-Zebrastreifen?

Mehr Sicherheit für Fußgänger Bekommt Rostock 3D-Zebrastreifen?

Optische Täuschungen auf der Fahrbahn sollen helfen, dass Autofahrer Fußgängerüberwege stärker wahrnehmen.

Voriger Artikel
Das sind die Noten für die Top-Sportteams aus MV
Nächster Artikel
Flüchtlinge fordern eigene Wohnung

In der isländischen Stadt Isafjordur sind die dreidimensionalen Zebrastreifen für Autofahrer unübersehbar.

Quelle: Gústi Productions

Rostock. Im Rostocker Stadtteil Gartenstadt soll ein 3D-Zebrastreifen dafür sorgen, dass Autofahrer den Fußgängerüberweg bei der CJD Christophorusschule besser sehen. „Zuletzt haben sich Beschwerden gehäuft, dass einige Fahrer am jetzigen Zebrastreifen nicht anhalten, sondern einfach rüberbrettern“, sagt Armin Zimmermann (Linke), Vorsitzender des Ortsbeirates in der Gartenstadt. Der Elternrat der Schule hat daher die Idee mit dem dreidimensionalen Zebrastreifen eingebracht.

Durch eine spezielle Zeichentechnik werden die Streifen hier so auf die Straße gemalt, dass es beim Heranfahren aussieht, als würden sie wie weiße Holzbalken in der Luft schweben. Der 3D-Zebrastreifen fällt den Autofahrern dadurch sofort ins Auge. Sie bremsen und Fußgänger können sicher über die Straße gehen, so der Grundgedanke.

Vergleichsweise günstig?

„Das ist ein innovativer Ansatz. Wir könnten es ja mal als Versuchsprojekt testen und sehen, ob es tatsächlich funktioniert“, sagt Zimmermann. Im Vergleich zu Bodenschwellen, die mit baulichem Aufwand verbunden seien, wäre das auf jeden Fall günstiger, so der Ortsbeiratschef.

In Russland, Indien, China, Island und in den USA sind 3D-Zebrastreifen bereits erfolgreich getestet worden. Auch in deutschen Städten kommen sie nun ins Gespräch - zum Beispiel in Braunschweig. Dort heißt es, dass die Installation eines dreidimensionalen Zebrastreifens rund 4000 Euro kosten soll.

Senator will Einführung prüfen

In Rostock lässt Bausenator Holger Matthäus (Grüne) die Einführung des 3D-Zebrastreifens als Pilotprojekt in der Gartenstadt prüfen. Der ADAC ist indes skeptisch. Er warnt vor Auffahrunfällen, wenn Autofahrer plötzlich vor dem vermeintlichen Hindernis abbremsen.

Wornowski André

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ablenkung durch Samrtphone
Fußgänger, die unablässlich auf ihr Smartphone starren, begeben sich in große Gefahr - vor allem leise Züge werden oft nicht wahrgenommen.

Eigentlich sind Fußgänger und Straßenbahnen gute Freunde. Doch Wer als „Smombie“ halb blind und taub durch die Gegend läuft, weil er Musik hört und Textnachrichten tippt, für den werden die leisen Züge zur tödlichen Gefahr. Immer wieder passieren schreckliche Unfälle.

mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Barth haucht Papenhof neues Leben ein

Das 500 Jahre alte Gebäude wird Museum – und selbst zu einem Aus- stellungsstück. Der städtische Fachausschuss informierte sich über das Konzept.