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Rostock Bergung des Riesen-Rohrs am Rostocker Seehafen verzögert sich
Mecklenburg Rostock Bergung des Riesen-Rohrs am Rostocker Seehafen verzögert sich
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19:47 02.11.2018
Das abgestürzte Windrad-Rohr im Rostocker Seehafen. Quelle: Stefan Tretropp
Rostock

Die Bergung des 800 Tonnen schweren Stahlrohrs im Rostocker Seehafen ist noch immer nicht abgeschlossen. Das 100 Meter lange Fundament-Rohr für einen Offshore-Windpark war am Mittwochabend beim Verladen auf ein Transportschiff aus einer Hebeschlinge gerutscht. Dabei wurde ein Besatzungsmitglied des Transportschiffs „Svenja“ leicht verletzt.

Das Rostocker Unternehmen EEW Special Pipe Constructions, von dem das Rohr stammt, bietet Hilfestellung und Unterstützung an. Ein Sprecher betonte, dass der Vorfall nicht in die Zuständigkeit von EEW falle. Für das Verladen sei ein vom Kunden beauftragtes Unternehmen zuständig.

Kapitän soll erneut verhört werden

Das sogenannte Monopile liegt noch immer halb auf dem Schiff und auf der Kaikante. Nach ersten Schätzung soll der Sachschaden etwa eine halbe Million Euro betragen. Die Rostocker Wasserschutzpolizei kündigte an, den Kapitän des Transportschiffs noch einmal zu verhören. Die „Svenja“ darf den Hafen vorerst nicht verlassen. Laut Wasserschutzpolizei muss geprüft werden, ob sich das an seinem unteren Ende acht Meter dicke Rohr beim Sturz verzogen ist. Außerdem ist noch unklar, wie ein Kran es emporheben kann, ohne dass es zu statischen Problemen an der Kaikante kommt.

Mehr zum Thema: Riesiges Windrad-Rohr stürzt auf Kaikante

Gerald Kleine Wördemann

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