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Betonkunst von Stümann steht in ganz Rostock

Stadtmitte Betonkunst von Stümann steht in ganz Rostock

Der Rostocker Günther Stümann (74) lernte das Maurerhandwerk und ließ sich zum Stuckateur ausbilden. Seine Stuckateurkenntnisse waren der Ausgangspunkt für sein Hobby:

der Betonkunst.

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„Harmonie“ nennt Günther Stümann die Figurengruppe aus Beton und Granit.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Stadtmitte. Der Rostocker Günther Stümann (74) lernte das Maurerhandwerk und ließ sich zum Stuckateur ausbilden. Seine Stuckateurkenntnisse waren der Ausgangspunkt für sein Hobby:

der Betonkunst. Etliche Arbeiten von ihm stehen in Rostock, eine neue hat er jetzt in Warnemünde beendet.

„In Paris kam die Inspiration zu einer Plastik ,Der Rufer‘, die nun fertig ist und im Ostseebad ihren Platz findet“, spricht er über seine aktuelle Arbeit. In Warnemünde hat Stümann auch sein Atelier. Er ist Mitglied im Kunstverein und beteiligte sich an Ausstellungen. Vor allem ist er ein streitbarer Fechter, wenn es um die Gestaltung seiner Heimatstadt geht.

Seine Plastiken, zumeist in Beton, sind filigrane Kunstwerke. „Die Gerüste, um die der Betonaufbau geschieht, sind bei großen und kleinen Figuren gleichermaßen aufwendig“, sagt Stümann. Zu Ehren der Bauarbeiter steht der „Bauarbeiter“ im Fritz-Triddelfitz-Weg. „Gärtner Willi“ hat seinen Platz vor dem Gebäude des Verbandes der Gartenfreunde. In seinen Anfängen schaute Günther Stümann den Bildhauern über die Schulter, wurde Wegbegleiter und Freund von Jo Jastram. „Ich war sein Kunstformer“, erinnert er sich lächelnd. Erste eigene Arbeiten entstanden. Mit einer mehr als sieben Meter hohen Friedensstele erregte er jedoch in der DDR den Unwillen der führenden Partei.

Stümann ging 1996 in den Ruhestand. „Den gibt es für mich nicht“, sagt er, der jetzt in der Badstüberstraße mit Blick auf die Warnow zu Hause ist. Jürgen Falkenberg

 

OZ

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