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Rostock Bewerbung als Europas Fairtrade-Hauptstadt
Mecklenburg Rostock Bewerbung als Europas Fairtrade-Hauptstadt
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15:29 14.03.2018
Marlis Ott (l.) und Elfi Hansen verkaufen im Eine-Welt-Laden in Rostock fair gehandelte Produkte. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Am 27. Juni entscheidet die Europäische Kommission, wer die erste „EU-Stadt für fairen und ethischen Handel“ wird. Unter den Kandidaten für diesen Titel soll auch die Hansestadt Rostock sein. Gegenwärtig wird die Bewerbung von Elisabeth Möser, Koordinatorin der Fairtrade-Stadt Rostock, vorbereitet.

Unabhängig davon soll in der Stadt und in den kommunalen Unternehmen der Anteil von Fairtrade- und regional hergestellten Produkten wie Kaffee, Schokolade und Milcherzeugnisse deutlich gesteigert werden. Elisabeth Möser freut sich deshalb, dass sich die Bürgerschaft vergangene Woche zum Beispiekl für die Beschaffung von fair gehandeltem Produkten Kaufe beispielsweise das städtische Klinikum nur noch fair gehandelten „wäre das bei den Mengen ein Riesenschritt“, berichtet Elisabeth Möser.

Das Problem in Rostock sei, berichtet Elisabeth Möser, dass es für die kommunalen Unternehmen keinen zentralen Einkauf gebe. „Das mit dem Kaffee läuft jetzt nach den Bürgerschaftsbeschluss an.“ Die Fairtrade-Koordinatorin wünscht sich, in einem der Unternehmen ein Pilotprojekt zu starten, um zu ermitteln, in welchen Bereichen konventionelle durch fair gehandelte Produkte ersetzt werden können. Für die Stadtverwaltung hat Elisabeth Möser auch die kleinen Gastgeschenke oder Schokolade im Blick, die aus nachhaltiger Produktion gekauft werden. „ Wir sind derzeit mit verschiedenen städtischen Einrichtungen im Gespräch über die Möglichkeiten der Umsetzung einer öko-sozialen Beschaffung.“

Niebuhr Thomas

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