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Turmleuchten 2018: Es kann losgehen!

Rostock Turmleuchten 2018: Es kann losgehen!

Rund 90 000 Menschen werden zu dem Event am Leuchtturm in Warnemünde am 1. Januar 2018 erwartet. Das Sicherheitskonzept für das Großereignis in Rostock wird jedes Jahr neu entwickelt.

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Auf der Karte sind die verschiedenen Parkmöglichkeiten zum Warnemünder Turmleuchten 2018 festgehalten. Ab 15 Uhr ist der Ortskern für Fahrzeuge gesperrt.

Quelle: Arno Zill

Rostock. Es ist das größte Neujahrs-Event Europas: Während anderswo die Silvesterfeiern beendet sind, geht es in Warnemünde mit dem Turmleuchten erst richtig los.

DCX-Bild

Rund 90 000 Menschen werden zu dem Event am Leuchtturm in Warnemünde am 1. Januar 2018 erwartet. Das Sicherheitskonzept für das Großereignis in Rostock wird jedes Jahr neu entwickelt.

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Auf „Sehnsucht“ folgt „Ewig“

Im vergangenen Jahr wurde der Leuchtturm in Warnemünde unter dem Motto „Sehnsucht“ in Flammen gesetzt. 85 000 Besucher verfolgten die Show. In diesem Jahr steht alles unter dem Motto „Ewig“. Das Vorprogramm beginnt am 1. Januar 2018 um 15 Uhr mit Live-Musik und vielen Angeboten auf der Promenade. Die große Inszenierung mit Licht, Laser und Feuerwerk startet um 18 Uhr vor dem Leuchtturm. In diesem Jahr konnten die Veranstalter den Gitarristen Dieter „Quaster“ Hertrampf von den Puhdys für die Show gewinnen. Die Event endet traditionell, wenn die neue Jahreszahl am Leuchtturm erscheint. Wie immer ist der Eintritt frei.

90 000 Besucher erwartet

„Wir sind in freudiger Erwartung, ob alles funktioniert, was wir uns erdacht haben“, sagt Martina Hildebrandt, Geschäftsführerin der Hanseatischen Eventagentur. Denn die Inszenierung entsteht vollständig am Computer, es gibt keine Proben und sie wird nur ein einziges Mal vorgestellt. Die Veranstalter rechnen am 1. Januar 2018 mit rund 90000 Besuchern, die gemeinsam das Jahr des 800. Stadtgeburtstages beginnen wollen. „Warnemünde bietet mit seiner maritimen Kulisse vor dem Leuchtturm den schönsten Rahmen für dieses Event. Urlauber, Gäste und Einheimische dürfen sich auf eine faszinierende Show zur Einstimmung auf das Rostocker Jubiläumsjahr freuen“, betont der Tourismus-Chef Matthias Fromm.

Neues Sicherheitskonzept

Jedes Jahr wird das Sicherheitskonzept für die Großveranstaltung im Seebad neu entwickelt. Fast monatlich gebe es Treffen, um über die Planung zu reden. „Es gab wie immer ein gutes Miteinander zwischen Veranstaltern, den Behörden und der Rostocker Polizei“, sagt die Polizeisprecherin Yvonne Hanske. Alle Besucher werden gebeten, die allgemeinen Sicherheitshinweise zu beachten. So sind Hunde im Veranstaltungsbereich sowie das Betreten der Dünen tabu. Auch das Mitbringen von Feuerwerkskörpern ist strengstens untersagt. „In diesem Jahr ist erstmals auch der Einsatz von Drohnen verboten“, erklärt Martina Hildebrandt. Der Bahnhofstunnel Warnemünde ist aus sicherheitstechnischen Gründen ab 15 Uhr gesperrt. Die Wegeführung über den Parkplatz auf der Mittelmole ist ausgeschildert.

Warnemünde ab 15 Uhr dicht

Der Ortskern von Warnemünde wird am 1. Januar ab 15 Uhr vollständig für Autos gesperrt. Anreisende Besucher werden rechtzeitig auf die großen Parkplätze am Ortsrand geleitet und haben von dort Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr. „Für Anwohner und Radfahrer bleiben die Straßen frei und auch Übernachtungsgäste dürfen bis zum Hotel fahren, wenn sie ihre Buchung vorzeigen können“, erklärt Yvonne Hanske. „Grundsätzlich herrscht beim Turmleuchten in Warnemünde ein Verkehrsproblem“, sagt Polizeisprecherin Yvonne Hanske. Für einen kurzen Zeitraum kämen Zehntausende Besucher, von denen viele gleichzeitig den Ort wieder verlassen wollen. „Das ist eine Herausforderung.“ Von mittags an wird die Rostocker Polizei über den TwitterAccount twitter.com/polizei_rostock regelmäßig Aktuelles und Sicherheitstipps veröffentlichen. Im vergangenen Jahr hat die Polizei gute Erfahrung mit dem Einsatz eines Hubschraubers gemacht. „Der Hubschrauber kann zumindest sehen, wohin sich die Massen bewegen und Empfehlungen für andere Wege geben.“ Ob er in diesem Jahr wirklich zum Einsatz kommt, hänge vom Wetter und der aktuellen Situation ab.

Mit Nahverkehr in den Ortskern

Rostocker sollten auf die öffentlichen Verkehrsmittel ausweichen. Alle, die mit dem Auto kommen, müssen ihr Fahrzeug an der Peripherie abstellen. Das sind unter anderem die Parkplätze an der Stadtautobahn, der Eventparkplatz im Technologiezentrum, die beiden Parkplätze in der Park- und der Doberaner Landstraße sowie an der „Rohrmannschen Koppel“. Zur Erleichterung der An- und Abreise fährt die S-Bahn zwischen Rostock Hauptbahnhof und Warnemünde von etwa 15 bis 20.30 Uhr verstärkt. Die S-Bahnen fahren dann im 7,5-Minutentakt und in doppelter Zuglänge (180 Meter), so dass auf einer Fahrt bis zu 1000 Gäste mit einer Fahrt befördert werden können. Die Fähren der Weißen Flotte zwischen Warnemünde und Hohe Düne sind ebenfalls verstärkt im Einsatz.Die RSAG setzt auf der Linie 36 zwischen Lichtenhagen / Mecklenburger Allee und Warnemünde in der Zeit von 14 bis 20 Uhr zusätzliche Busse ein. Zwischen Lichtenhagen und Warnemünde wird auf der Stadtautobahn wieder eine Busspur eingerichtet. Durch die Sperrung des Ortskernes kann die Buslinie 37 vor und nach der Veranstaltung nicht alle Haltestellen im Seebad anfahren. Der Verkehrsverbund Warnow empfiehlt, Fahrkarten bereits vorab zu kaufen.

Johanna Hegermann

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