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Bildhauer entführt in die Welt des Räucherns

Östliche Altstadt Bildhauer entführt in die Welt des Räucherns

Harald Wroost gibt sein Wissen an Hobbykünstler weiter.

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Harald Wroost erklärt Gisela Kucik an der Skulptur die Kunst des Holzräucherns.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Östliche Altstadt. Harald Wroost (73), Rostocker Jung‘ und leidenschaftlicher Holzbildhauer, gibt sein Können und Wissen gerne an wissbegierige Laienkünstler weiter. So auch im Altstadt Antiquariat und Galerie in der Wollenweberstraße. Zuletzt beim Thema „Das Räuchern von Holzkunstwerken — Eine alte Technologie wieder entdeckt“.

„Nur zwei Holzarten eignen sich auf Grund ihres Tanningehaltes für die spezielle Behandlung. Es sind die Robinie, auch Pseudo-Akazie benannt, und die deutsche Eiche“, erklärt der Holzkünstler. Unter durchsichtiger Folie wird die Skulptur Ammoniakgas ausgesetzt. Durch das Bedampfen mit Gas dunkelt das Holz. Wroost‘s „Grazie“ und der „Affe mit Mütze“ wurden zu anschaulichen Beispielen.

Harald Wroost, der einst Stellmacher und Drechsler lernte und Zeichenunterricht bei Professor Armin Münch bekam, war sein Leben lang mit dem lebenden Werkstoff Holz verbunden. Er leitete den Holzschnitzzirkel der Warnowwerft, war Leiter der Arbeitsgemeinschaft Holzschnitzen am Schüler- und Freizeitzentrum. Zwei Jahre Studium der Freizeitpädagogik Kunst an der Universität Rostock gehören zur Vita ebenso wie die Tätigkeit als Berufsschullehrer für Bautechnik und Lehrer am Fachgymnasium Kunst in Rostock.

Er zeigte die ganze Palette des Schutzes der Holzoberflächen und der Holzverschönerung in Wort und Bild. Bemalen, Wachsen und Kalken von Skulpturen sind einige Techniken. Letztere zeigt er per Dia und Filmaufnahmen an seiner Figur des „Kaisers neue Kleider“, die auf dem Forst-und Köhlerhof zu sehen ist. Zudem beschrieb er das Schwärzen mit Farbpigmenten wie beim „Mönch“ in Mönchhagen und das Beizen und Lasieren zum Erhalt der Farben am „Borwin“ in Markgrafenheide.

Gern wird Harald Wroost weitere Gruppen in die Welt der Holzbildhauerei führen. Anmeldungen nimmt er unter ☎ 0 38 1/71 19 81 entgegen.

 



Jürgen Falkenberg

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