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Bockhahn ist Sozialsenator

Rostock Bockhahn ist Sozialsenator

Oberbürgermeister Roland Methling ernennt den 36-Jährigen für eine Amtszeit von sieben Jahren. Der Linke musste nach einer Klage zehn Monate darauf warten.

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Steffen Bockhahn ist seit Mittwoch Sozialsenator der Hansestadt Rostock.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Seit Mittwoch, 9.37 Uhr, ist Steffen Bockhahn (36, Linke) neuer Sozialsenator der Hansestadt Rostock. Oberbürgermeister Roland Methling (60, UFR) ernannte den früheren Landesvorsitzenden der Linken und Bundestagsabgeordneten im Rathaus für eine Amtszeit von sieben Jahren. Zehn Monate musste Bockhahn auf diesen Tag warten. Bereits im März 2014 hatte ihn die Bürgerschaft gewählt, dann verzögerten ein Widerspruch des OB und die Klage einer Mitbewerberin die Ernennung des Linken. Das Verwaltungsgericht Schwerin hatte Bockhahn im Sinne der Ausschreibung des Senatorenpostens für ungeeignet erklärt, das Oberverwaltungsgericht Greifswald hob die Entscheidung vergangene Woche wieder auf.

Bockhahn blickt nach vorn. Er wolle eine lebenswerte Stadt für alle Menschen in Rostock, sagt er. Auf ihn wartet viel Arbeit: Der Senatsbereich für Jugend, Gesundheit, Schule und Sport verschlingt etwa die Hälfte des Rostocker Etats. Vor allem in Sozial- und Jugendamt stapeln sich die Probleme. Rund eineinhalb Jahre hatte die Hansestadt keinen Sozialsenator. Bockhahn ist mit seiner Ernennung auch zweiter Stellvertreter des Oberbürgermeisters.

 



Frank Pubantz

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OB Roland Methling (Mitte) ernennt Steffen Bockhahn (l.) zum Sozialsenator. Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche gratuliert.

OB Roland Methling ernennt den 36-Jährigen für eine Amtszeit von sieben Jahren. Der Linke musste zehn Monate darauf warten.

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