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Rostock Bodenkundler diskutieren mit der Öffentlichkeit
Mecklenburg Rostock Bodenkundler diskutieren mit der Öffentlichkeit
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00:00 10.09.2013
Südstadt

Fruchtbare Böden werden knapper: Bodenkundler warnen bereits vor ernsten Folgen für Klimaschutz und Trinkwasser. Darum geht es in dieser Woche, wenn Rostock zur Hauptstadt der Bodenkundler im deutschsprachigen Raum wird. Die Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft führt ihre Jahrestagung unter dem Motto „Böden — Lebensgrundlage und Verantwortung“ an der Universität Rostock durch — auch mit einer Veranstaltung für die Öffentlichkeit am 12. September von 10 bis 14 Uhr im Barocksaal.

Das Thema: Böden ohne Grenzen — Landnutzung und Bodenschutz im baltischen Raum. Namhafte Experten wie Thomas Strassburger von der Europäischen Kommission und Professor Reinhard Hüttl vom Geo-Forschungszentrum Potsdam sowie der Direktor des Instituts für Ostseeforschung Warnemünde, Professor Ulrich Bathmann diskutieren mit Interessierten, wie in den Küstenregionen entlang der Ostsee, auch in Norddeutschland Wechselwirkungen zwischen Meer und Land auftreten. In diesen Regionen wird Intensiv-Landwirtschaft betrieben, um das Potenzial der meist fruchtbaren Böden auszuschöpfen und Höchsterträge zu erzielen. Die mit der Landwirtschaft einhergehenden Stoffeinträge, vor allem Pestizide stellen eine Gefährung für die Ostsee dar, warnt die Wissenschaft.

OZ

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