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Briese-Preis für Meeresforschung an Bremer Forscher

Rostock Briese-Preis für Meeresforschung an Bremer Forscher

Für seine Forschungen zu sandigen Meeressedimenten in der Nordsee ist der Bremer Geologe Soeren Ahmerkamp mit dem Briese-Preis für Meeresforschung ausgezeichnet worden.

Rostock. Für seine Forschungen zu sandigen Meeressedimenten in der Nordsee ist der Bremer Geologe Soeren Ahmerkamp mit dem Briese-Preis für Meeresforschung ausgezeichnet worden. Ahmerkamp habe den mit 5000 Euro dotierten Preis für seine Doktorarbeit erhalten, bei der er für Feldmessungen ein spezielles Meeresbodenobservatorium entwickelt habe, teilte das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) am Mittwoch mit. Diese Sedimente wirkten als Filter für Nährstoffeinträge und hätten eine wichtige Funktion als „Ökosystemdienstleister“. Ahmerkamp habe unter Feldbedingungen zeigen können, dass Sauerstoff und Nährstoffe bei Rippelstrukturen sandiger Meeresböden tiefer ins Sediment dringen als bei glatten Böden.

Laut IOW bedecken Sande rund die Hälfte des Meeresbodens entlang der Küsten. Dort sei der menschliche Einfluss, von der wirtschaftlichen Nutzung über Nährstoffeinträge bis hin zu den Folgen des Klimawandels besonders stark. Wenn Meerwasser durch den Sand strömt, gelangen Nährstoffe und Sauerstoff in den Boden und regen die mikrobielle Organismen an. Da diese Bakterien Kohlenstoff und Stickstoff aus dem Meerwasser verarbeiten, wirke der Sand wie ein riesiger Filter. Bisher habe es fast nur theoretische Überlegungen sowie Laborversuche zur Wechselwirkung von Sanden und Meerwasser gegeben. Mit dem Meeresbodenobservatorium könne nun die Strömungsgeschwindigkeit oder auch der Sauerstoff im Sand gemessen werden. Der Preis wird von der Reederei Briese in Leer (Ostfriesland) gestiftet.

dpa/mv

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