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Brinckmansdorfer kämpfen für ihren Brunnen

Rostock Brinckmansdorfer kämpfen für ihren Brunnen

Vorplatz und Denkmal am Weißen Kreuz in Rostock sollen endlich saniert werden, fordert der Ortsbeirat in einem Antrag.

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Blick auf den Brinckmanbrunnen und einen Teil des Vorplatzes.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Der Ortsbeirat im Rostocker Stadtteil Brinckmansdorf pocht darauf, dass die Sanierung des Brinckmanbrunnens samt Vorplatz nachträglich in den Haushaltsplan der Stadt aufgenommen wird. Ein entsprechender Antrag ist gestellt. „Die Sanierung ist mehr als wichtig“, sagt Ortsbeiratschef Karl Scheube (SPD). Zumal der Stadtteil bald sein hundertjähriges Bestehen feiern will.

„Der Brunnen ist ein Dauerbrenner. Wir haben das Problem immer wieder angesprochen und bekommen keine Antwort dazu. Das ist etwas unbefriedigend, gelinde ausgedrückt“, sagt Scheube. Zwar sei der Brinckmanbrunnen im neuen Haushaltsplan erwähnt. „Aber da geht es nur um den wassertechnischen Teil“, so der Ortsbeiratschef. Aus seiner Sicht ist eine komplette Umgestaltung des Platzes notwendig.

Die Stadt hat zuletzt eingeräumt, dass die Kritik am Gesamtzustand von Brunnen und Platz berechtigt sei. Für eine umfassende Sanierung habe aber das Geld im Haushalt der verschuldeten Hansestadt gefehlt. Nun ist Rostock schuldenfrei. Und der Ortsbeirat hofft, mit seinem Antrag noch erfolgreich zu sein. „Es muss etwas passieren“, sagt Scheube.

Ältester Brunnen der Stadt

Der Brinckmanbrunnen, im Jahr 1914 erbaut, ist der älteste noch existente Brunnen der Stadt. Ursprünglich hat er am Schröderplatz Wasser gespien, wurde dann aber wegen des stetig wachsenden Verkehrs 1935 in die Grünanlagen des Vögenteichplatzes versetzt. Als dort die Bebauung begann, wurde der Brunnen 1969 abgebaut und eingelagert.

1974 ist er am Weißen Kreuz wieder aufgebaut worden. Der Brunnen stammt vom Rostocker Maler und Bildhauer Paul Wallat (1879-1964). Mosaike zeigen Szenen aus dem literarischen Werk des niederdeutschen Dichters John Brinckman (1814-1870).

Wornowski André

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