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Rostock Budzien und Kurfeld vorn
Mecklenburg Rostock Budzien und Kurfeld vorn
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00:00 13.07.2018

Sie sind befreundet und doch besonders starke Konkurrenten. André Budzien und Jan Kurfeld liegen mit sechs Punkten gemeinsam an der Spitze der Weltmeisterschaft im OK Dinghy. Im Interview berichten sie von ihrem erfolgreichen Start, das starke Teilnehmerfeld und ihre Ziele.

Im Doppelinterview sprechen die OK-Segler über die aktuelle Lage bei den Weltmeisterschaften und ihre Ziele

Herr Budzien, Herr Kurfeld, Sie liegen zusammen auf Platz eins. Hätten sie das erwartet?

André Budzien: Ganz und gar nicht. Wir wollten zwar beide um eine Medaille segeln. Aber dass wir beide so gut starten, hätten wir uns nicht ausmalen können.

Jan Kurfeld: Da gebe ich André recht. Es war ein toller Start für uns. Nun wollen wir natürlich auch vorn bleiben.

Gestern lagen Sie noch einen Punkt auseinander und obwohl nicht gesegelt werden konnte, sind sie nun punktgleich. Wie kommt das?

Kurfeld: In meiner Gruppe gab es einen Fehlstart, der erst spät am Abend gewertet wurde. So bin ich einen Punkt nach vorne gerutscht und liege mit André gleichauf.

War dieses Duell geplant?

Budzien: Geplant kann man nicht sagen. Und als Duell sehen wir das eigentlich auch nicht.

Kurfeld: Richtig. Wir sind zwar sehr gut befreundet, aber auf dem Wasser kämpft jeder für sich. Wenn es für einen von uns beiden zum Sieg reicht, wäre das eine tolle Sache.

Die Konkurrenz ist aber stark.

Budzien: Absolut. Es fahren mehrere Weltmeister und mit Fredrik Lööf ein Olympiasieger mit, der mit einem Punkt hinter uns liegt. Es warten noch schwere Wettfahrten.

Kurfeld: Es gibt bis zu 15 Medaillenkandidaten. Ich denke, dass sich die Weltmeisterschaft erst in der letzten Wettfahrt am Sonnabend entscheidet.

Bisher sind Sie noch nicht direkt gegeneinander gefahren, oder?

Budzien: Richtig. Aktuell laufen noch die Qaulifikationsrennen in zwei Gruppen. Danach wird das Feld in Gold- und Silberrunde geteilt. Da werden wir dann hoffentlich um den Gesamtsieg fahren.

Ändert der Wettkampf etwas an ihrer Freundschaft?

Kurfeld (schmunzelt): Ganz und gar nicht. Wir haben uns ja gemeinsam in Warnemünde auf diese WM vorbereitet, wollen aber natürlich beide das Gleiche.

Budzien: Am Ende werden wir uns füreinander freuen, falls einer von uns beiden gewinnt. Der Sieger muss natürlich einen ausgeben.

Kommt Ihnen der Heimvorteil zugute?

Budzien: Das hoffen wir natürlich. Wir haben uns mit der tollen Unterstützung des Landessportbundes hier mehr als zwei Monate vorbereiten können. Vielleicht zahlt es sich ja am Ende aus.

Kurfeld: Ich habe hier mehr als 1000 Segeltage verbracht, kenne das Revier in- und auswendig. Und dennoch muss man bis zum Schluss konzentriertbleiben.

Was macht die Segelklasse und den Wettbewerb aus?

Budzien: Es ist eine internationale und anspruchsvolle Bootsklasse, bei der immer mehr Spitzensegler mitfahren. Da es keine olympische Klasse ist, kann man sich hier ohne großen Zeitdruck vorbereiten. Das kommt dann denen entgegen, die schon Familie haben und voll im Beruf stehen.

Interview: R. Warning

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