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Rostock Bürgerschaft sagt Ja zu Bundesgartenschau 2025
Mecklenburg Rostock Bürgerschaft sagt Ja zu Bundesgartenschau 2025
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21:15 16.05.2018
Eine Brücke über die Warnow, die die Rostocker Innenstadt und Gehlsdorf verbindet ist ein Kernstück der Planungen. Quelle: Sinai – Gesellschaft von Landschaftsarchitekten Mbh
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Rostock

Nach intensiver Diskussion hat die Bürgerschaft mit Mehrheit zugestimmt: Rostock bewirbt sich um die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2025. Es geht um ein Paket von 113 Millionen Euro für die Stadtentwicklung. Das Areal zwischen Stadthafen und Gehlsdorfer Warnowufer wird komplett neu gestaltet.

Eine überwiegende Mehrheit betonte die Chancen für die Rostock, zum Teil brachliegende Flächen zu entwickeln. Die Buga soll Investitionen von rund 113 Millionen Euro auslösen. Die Stadtverwaltung geht von einer etwa 50-prozentigen Förderung aus. Die Landesregierung signalisierte, dass Infrastrukturmaßnahmen als Teil einer Stadtentwicklungskonzeption gefördert werden können, wenn sie die touristische Infrastruktur verbessern und gewerbliche Ansiedlungen ermöglichen. Finanzielle Risiken sehen vor allem die Linken, die mit mit großer Mehrheit gegen das Vorhaben stimmten. Die beiden anderen der elf Gegenstimmen kamen aus der SPD und von Aufbruch 09. 32 Bürgerschaftsmitglieder votierten für die Buga-Bewerbung, zwei enthielten sich.  

82 Seiten stark ist das Papier der Stadt zur Entwicklung des Areals rund um die Warnow. Auf einer ehemaligen Deponie im Osten der Warnow planen die Macher einen Sport- und Freizeitpark - inklusive Open-Air-Bühne. Sportanlagen sind dort geplant, eine Freiluft-Arena, Gärten und ein Stadtstrand. In dem Park soll auch der größte Teil der Blumen- Schauen zur Buga stattfinden. Die vielbefahrene Straße am Stadthafen, die L 22, soll unter einem Deckel verschwinden. Eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer soll Gehlsdorf mit der City verbinden. Am Christinenhafen will die Stadt eine Markthalle und Spielplätze bauen. Ein Industriegebiet am Osthafen wird verschwinden und ein Wohn- und Technologie-Zentrum gebaut.

Niebuhr Thomas

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