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Mecklenburg Rostock Rostock bekommt neue Wahlbezirke
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18:22 18.11.2018
Symbolbild: Ein Mann wirft seinen Stimmzettel in die Wahlurne. Quelle: Wolfram Kastl/dpa
Rostock

 In knapp sechs Monaten finden in ganz Mecklenburg-Vorpommern Kommunalwahlen statt – so auch in Rostock. Anlässlich der Wahl der siebten Bürgerschaft ist ein neuer Zuschnitt der Wahlbereiche erforderlich. Grund ist die Bevölkerungsentwicklung der Hanse- und Universitätsstadt in den vergangenen fünf Jahren.

Maßgeblich für die Ausweisung von Wahlbereiche sind die Einwohnerzahlen. Für die Kommunalwahl 2019 werden die Daten vom Stichtag 31. Dezember 2017 zugrunde gelegt. Zu diesem Zeitpunkt zählte das Melderegister genau 208 516 Einwohner mit Hauptwohnsitz in Rostock. Das sind knapp 5 000 mehr, als noch zu den vergangenen Wahlen im Jahr 2014.

Einteilung in fünf Sektoren hat sich bewährt

Vorschriften sehen für Gebiete mit mehr als 25 000 Personen eine Einteilung in mehrere Wahlbereiche vor. Die Anzahl und die Abgrenzung der Bereiche legt die Bürgerschaft fest. Ausschlaggebend seien dafür „die örtlichen Verhältnisse sowie historischen Gegebenheiten“, wie aus der Beschlussvorlage vom Oktober hervorgeht. Die bisherige Unterteilung in insgesamt fünf Sektoren habe sich bewehrt und werde auch zukünftig beibehalten.

Rostocker Wahlbezirke Quelle: Arno Zill

Bei der Bildung der Wahlkreise müssen die Einwohnerzahlen nicht genau gleich sein. Abweichungen dürfe es geben – und zwar plus oder minus 15 Prozent von der durchschnittlichen Bevölkerungszahl aller Wahlbereiche. Der Mittelwert bei den insgesamt fünf Bereichen liegt bei 41 703 Einwohnern.

Jede Stimme soll gleichen Wert haben

Weil sich die gestiegene Bevölkerungszahl vor allem auf die Wahlkreise eins, vier und fünf niederschlägt, soll für das kommende Jahr eine Neuordnung erfolgen. „Im kleinsten Bereich leben 10 236 Einwohner weniger als im größten Wahlbereich“, heißt es in der Beschlussvorlage weiter. Eine Differenz, die ausgeglichen werden soll. Nur, wenn alle Bereiche nach Einwohnerzahl ungefähr gleich groß sind, hat jede Stimme eines Wahlberechtigten weitgehend den gleichen Zählwert.

Um dies zu gewährleisten, müsse eine Umorganisation stattfinden. Für die Rostocker selbst hat das auf den ersten Blick kaum Auswirkungen. Sie gehen wie immer in ihr angestammtes Wahllokal. Lediglich das Hansaviertel wird aus dem Wahlbereich vier in dem auch die Kröpeliner-Tor-Vorstadt und Stadtmitte liegen, in den Bereich drei zu den Stadtteilen Reutershagen, Gartenstadt/Stadtweide, Südstadt und Biestow wechseln.

Hansaviertel schon einmal in der Diskussion

Das Hansaviertel sei ausgewählt worden, weil die Zuordnung bereits bei einer früheren Wahl diskutiert wurde und die Einwohnerzahl und Lage so bei keiner anderen Variante gegeben sei, berichtet Stadtsprecher Ulrich Kunze. Diese Änderung bewirke, dass die Differenz zwischen dem größten und dem kleinsten Wahlbereich nun lediglich 9 949 Einwohner betrage. Das wiederum erfülle den Gleichheitsgrundsatz hinsichtlich der Bevölkerungszahlen nach Wahlbereichen.

Zudem berücksichtige diese Einteilung nicht nur die örtlichen Verhältnisse und die historisch gewachsenen Strukturen, sondern auch die Einteilung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock in Ortsamtsbereiche und Ortsbeiratsbereiche. Auch Stadtteilgrenzen werden mit einbezogen. Außerdem erlaube die Neuorganisation den Wahlvorschlagsträgern (Parteien und Wählergruppen) weiterhin 14 Bewerber pro Wahlbereich aufzustellen, heißt es in der Beschlussvorlage.

Da gegenüber dem Jahr 2014 lediglich ein Ortsteil in einen anderen Wahlbereich umgesiedelt wird, habe dies zudem den Vorteil, dass auch weiterhin statistische Auswertungen und Vergleiche der Bürgerschaftswahlen verschiedener Jahre möglich sein werden.

Wahl der siebten Rostocker Bürgerschaft

Die Hansestadt wird im Jahr 2019 in insgesamt fünf Wahlbereiche unterteilt, welche die Ortsteilgrenzen berücksichtigen.

208 516 Einwohner waren am 31. Dezember 2017 mit Hauptwohnsitz in Rostock gemeldet. Diese Zahl ist maßgeblich für die Ausweisung der einzelnen Bereiche im kommenden Jahr.

Die Einwohnerzahlen der einzelnen Wahlbereiche dürfen maximal um 15 Prozent von der durchschnittlichen Bevölkerungszahl abweichen.

41 703 Einwohnern leben durchschnittlich in jedem der fünf Bereiche. Nur, wenn alle Wahlbereiche nach Einwohnerzahl ungefähr gleich groß sind, hat jede Stimme eines Wahlberechtigten weitgehend den gleichen Zählwert.

Neben der Bürgerschaft stimmen die Rostocker am 26. Mai 2019 auch über einen neuen Oberbürgermeister und das Europäische Parlament ab.

Susanne Gidzinski

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