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Rostock Bummeln und Lernen bis 22 Uhr
Mecklenburg Rostock Bummeln und Lernen bis 22 Uhr
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00:01 07.05.2016
Kristin Höppner (r.) nutzte den Heimatbesuch, um — wie hier im Kaufhof — mit ihren Eltern Stefan und Birgitt spät einzukaufen. Fotos (3): Claudia Tupeit

Kein langes Anstehen an der Kasse, beim Stöbern viel Platz und einmal hinter die Kulissen der Läden blicken: Das „Late Night Shopping“ gestern in der Innenstadt, bei dem etliche Geschäfte erst um 22 Uhr die Türen schlossen, hatte viele Reize.

Das „Late Night Shopping“ wurde vom Citykreis organisiert / Blick hinter die Kulissen war bei Einkäufern gefragt

Die junge Ärztin Kristin Höppner hat den Besuch bei ihren Eltern in der Heimatstadt für einen (zeitlich) ausgiebigen Bummel in der Kröpeliner Straße genutzt. „Ich habe tagsüber Freunde getroffen, daher ist es sehr praktisch, dass ich auch noch nach 20 Uhr einkaufen gehen kann“, findet die 29-Jährige, die mittlerweile in der Schweiz lebt. Vor allem die Modeabteilungen hatten es ihr angetan.

Mit Mama Birgitt und Papa Stefan Höppner begutachtete sie Kleidung im Miniformat — Höppner erwartet Nachwuchs.

Neben dem lange zugänglichen Sortiment haben einige Geschäfte gestern Abend noch spezielle Führungen angeboten, die Interessierte hinter die Kulissen der jeweiligen Unternehmen blicken ließen.

Darunter Galeria Kaufhof, das Kröpeliner-Tor-Center (KTC), Peek & Cloppenburg, McDonald‘s und die Hauptfiliale des Schuhhauses Höppner, wo Sybille Steinweg (46) gern dabei gewesen wäre. „Allerdings habe ich sie leider verpasst“, gestand sie. Stattdessen schlenderte sie nach einem kleinen Einkauf für ihre Tochter ganz entspannt kurz vor 21 Uhr im KTC an den Schaufenstern vorbei. Und ließ sich ein Glas Sekt schmecken. Das Prickelwasser, Saft und den„Flying Cocktail“ — blauer Likör mit Sekt — reichten Melanie Döring (24) und Friederike Niemann (20) auf Tabletts an jeden Einkäufer gratis weiter.

Die Rostockerin Karin Zicker hat das „Late Night Shopping“ genutzt, um mit ihrem Mann eine Brille zu finden. Bei ihrem Stammoptiker Geue übernahm die Chefin selbst die Beratung. Anschließend führte Anne-Cathrin Schulz die nächsten Gäste in ihre Werkstatt. Drei Touren hat sie angeboten. „Viele waren erstaunt, dass wir eine eigene Werkstatt haben.“ Beim Gläser schleifen schauten auch zwei angehende Anwärter auf den Optikerberuf mit ihren Eltern zu.

Lern- und Aha-Effekte gab es für die vielen Besucher im Redaktionsgebäude der OSTSEE-ZEITUNG am Steintor. Dort führte Marketingmitarbeiter Olaf Bourvé im Akkord Gruppen — zunächst in die Gutenbergstube, wo er an originalen Geräten zeigte, wie einst Zeitung mühevoll gemacht wurde. Weiter ging es vom Konferenzraum zum Newsdesk, wo „Redakteure unter Hochdruck aktuell Zeitung produzieren“. Zum Schluss ging es zur Druckerei und in den Papierkeller. Die 13-jährige Hannah nahm mit ihrem Opa Gerd Reiss spontan teil. „Eigentlich wollten wir nur die Sondertickets für ,Holiday on Ice‘ kaufen“, erzählte sie. Die gab es nur gestern Abend mit 50 Prozent Rabatt im Servicecenter.

Immer dienstags Führungen bei der OZ

Die OSTSEE—ZEITUNG öffnet das Medienhaus für Leser und Kunden. Für Führungen konnten die Stadtführer Thom Thielk und Rainer Schwieger gewonnen werden. Sie starten immer dienstags um 14 Uhr im OZ-Studio; andere Termine und Uhrzeiten sind nach Absprache möglich. Eine Führung kostet fünf Euro für Abonnenten und 7,50 Euro für Nicht-Abonnenten, ein Getränk ist inklusive. Außerdem erwartet die Gäste ein Gewinnspiel und eine Überraschung. Die Verlagsführungen für Schulklassen bleiben kostenlos.

Interessenten können sich über die Internetseite www.ostsee-zeitung.de/Verlagsfuehrungen oder bei Ulrike Gehl (☎ 0381/365120; Ulrike.Gehl@ ostsee-zeitung.de) anmelden.

Von Claudia Tupeit

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