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Rostock Bundespolizei erwischt zwei Personen ohne Fahrerlaubnis
Mecklenburg Rostock Bundespolizei erwischt zwei Personen ohne Fahrerlaubnis
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11:33 14.03.2019
Die Bundespolizei hat am Mittwoch, dem 13. März, zwei Serben im Rostocker Seehafen gestoppt. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Rostock

Einer Überwachungsstreife der Bundespolizei im Seehafen Rostock gingen am Mittwoch, dem 13. März, gegen 06.45 Uhr zwei serbische Staatsangehörige ins „Netz“. Der eine war ohne Führerschein und gültigen Pass unterwegs, der andere wurde per Haftbefehl von der Staatsanwalt Münster gesucht.

Beide Personen waren mit einem in Dänemark zugelassenen Audi A6 unterwegs. Weitere Fahrzeuginsassen waren die Ehefrau des Beifahrers mit ihren beiden Kindern. Die Beamten forderten die Fahrzeuginsassen auf, sich auszuweisen. Hierbei wurde festgestellt, dass einer der Männer mit einem abgelaufenen dänischen Fremdenpass unterwegs war, der nicht mehr zum Grenzübertritt berechtigte. Auf die Frage nach seinem Führerschein gab er an, diesen verloren zu haben. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass gegen den Mann für Deutschland eine Fahrerlaubnissperre vorlag. Zudem konnte über die dänischen Behörden in Erfahrung gebracht werden, dass er auch für Dänemark keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Per Haftbefehl gesucht

Seinem Beifahrer erging es nicht besser. Hier stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Strafvollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Münster vorlag. Er wurde im Jahr 2015 wegen des vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 1 500 Euro rechtskräftig verurteilt. Die Vollstreckungsverjährung wäre im August 2020 eingetreten.

Um einer Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen zu entgehen, war die Zahlung der geforderten Geldstrafe erforderlich. Da er nur einen Teil der geforderten Summe aufbringen konnte, bat er seine in Dänemark lebende Verwandtschaft um Unterstützung. Seine Cousine erklärte sich bereit, ihm zu helfen und erreichte mit der nächsten Fähre den Seehafen. Hier überreichte sie das restliche Geld und konnte somit die Einweisung in die Justizvollzugsanstalt abwenden. Nach Beendigung der Ermittlungen kehrten alle Familienangehörigen nach Dänemark zurück.

OZ

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