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Rostock Camper bekommen eigenen Platz
Mecklenburg Rostock Camper bekommen eigenen Platz
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00:18 11.05.2018
Wohnmobil an Wohnmobil auf dem Wiro-Parkplatz auf der Mittelmole: Demnächst wird es einen neuen Caravan-Platz geben. Quelle: Foto: Michael Schissler

Die Pläne für einen Caravanplatz auf der Rohrmannschen Koppel in Warnemünde werden nun konkreter. Mittlerweile hat die Wiro das Grundstück erworben und wird es später entsprechend umgestalten. Im Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft entsteht momentan der Entwurf eines Bebauungsplanes. Die ersten Überlegungen stellte Amtsmitarbeiterin Silke Hoffmann den Ortsbeiräten vor.

„Auf der Fläche sollen 70 Stellplätze für Caravans entstehen, dazu kommen noch einmal 150 Parkplätze für Pkw“, sagte Silke Hoffmann.

Damit werde ein Drittel des Areals weiterhin dem öffentlichen Verkehr zur Verfügung stehen, fügte sie hinzu. „Die Zufahrt zu den Caravanplätzen wird über diesen Parkplatz führen“, erläuterte die Amtsmitarbeiterin den Ortsbeiräten. Umfassen werde der Entwurf auch ein Gebäude für die Verwaltung, für sanitäre Anlagen und eine Verkaufsfläche von etwa 50 Quadratmetern, die dann zur Versorgung der Camper dienen solle.

Einbezogen in den Bebauungsplan werde zudem die Bushaltestelle an der Doberaner Straße. „Wir wollen auch sie umbauen, weil wir davon ausgehen, dass die Nutzer des Caravanplatzes die Möglichkeit suchen werden, mit dem Bus nach Warnemünde fahren zu können“, erläuterte Silke Hoffmann dazu. Man müsse zudem einen gewissen Abstand zu einer Brombeerhecke halten, die zum angrenzenden Wald gehöre.

„Wir wollen im September den Entwurf der Bürgerschaft vorlegen“, so Silke Hoffmann.

„Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte Alexander Prechtel, Vorsitzender des Warnemünder Ortsbeirates: „Wohnmobile stehen überall in Warnemünde, ihre Besitzer zahlen keine Kurtaxe.“ In der Vergangenheit hat es vor allem Auseinandersetzungen darüber gegeben, dass die Camper auf dem Wiro-Parkplatz an der Mittelmole keine Abgaben entrichten. Die Wiro zahlt bislang einen Pauschalbetrag.

Hans-Joachim Richert vom Warnemündeverein begrüßte die Entwicklung ebenfalls. Ein Caravanplatz am Wiesenweg auf einer ehemaligen Mülldeponie, wie es auch einmal angedacht worden war, wäre unhaltbar gewesen.

Michael Schißler

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