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Rostock Galerie: Uni Rostock begrüßt Studienanfänger
Mecklenburg Rostock Galerie: Uni Rostock begrüßt Studienanfänger
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13:56 10.10.2018
Nützliches zum Studienbeginn: Malte Ricke, Michelle Brand, Ivo Kavisanczki und Hanna von Wedelstädt konnten einige Beutel beim Campustag ergattern. Quelle: Foto: Pauline Rabe
Kröpeliner-Tor-Vorstadt

Erleichtert halten Arina Resch und Svenja Peters ihre ausgedruckten Stundenpläne in den Händen: „Jetzt kann das Studium beginnen“, sagt Peters fröhlich. Am Montag ist es soweit. Die Vorlesungen an der Universität Rostock starten. Mit dem gestrigen Campustag wurden alle Studienanfänger feierlich begrüßt. Sonnenschein sorgte für reges Treiben auf dem Ulmencampus. Rund 3000 Besucher kamen, um sich über ihr Studium zu informieren und erste Bekanntschaften zu schließen.

„Es sind mehr, als im vergangenen Jahr“, freut sich Marcus Neick, Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). Über den ganzen Tag hinweg präsentierten sich lokale Unternehmen und Organisationen an 72 Ständen, verteilten prall gefüllte Jutebeutel und informierten über ihre Angebote und Aktivitäten. Wer an der Rallye des AStA teilnahm und gewisse Stationen ablief, erhielt die zweite Ausgabe des eigens erstellten Studienkalenders – bestückt mit Tipps für einen guten Start ins neue Semester.

Gerade für Studienanfänger bietet der Campustag eine gute Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen und Fragen zum Studium zu klären. Einige der Erstsemester erklären, warum ihre Wahl auf Rostock fiel.

„Wie viele Studierende in diesem Jahr beginnen, kann ich derzeit noch nicht sagen“, erklärt Uni-Rektor Wolfgang Schareck. Eine endgültige Zahl liege erst nach dem 14. Oktober vor, wenn alle Verfahren abgeschlossen sind. Ein Trend ist dennoch zu erkennen: „Es sieht so aus, als ob die Zahl der Anfänger wieder gestiegen ist.“ Insgesamt seien es aber weniger eingeschriebene Studierende an der Universität. Das hänge mit dem Auslaufen der alten Lehramtsstudiengänge zusammen. „Unter den Erstsemestern fällt mal wieder auf, dass etwa die Hälfte aus Mecklenburg-Vorpommern kommt.“ Die Gründe hierfür sind verschieden, von Heimatverbundenheit bis hin zu finanziellen Möglichkeiten.

„Da meine Eltern beide selbstständig sind, bekomme ich kein BAföG“, erzählt Falko Drews, der sich für ein Physikstudium entschieden hat. Um neben dem Semesterbeitrag nicht noch eine Wohnung bezahlen zu müssen, kam deshalb nur ein Studienstandort in der Nähe von Schwaan infrage. Ab Montag wird der 18-Jährige pendeln. Bei vielen anderen Erstsemestern sind es Familie und Freunde, die sie hier halten. „Mir gefällt es in Rostock. Warum sollte ich meinen Wohnort also wechseln?“, fragt Arina Resch. Außerdem hat sie der Studiengang Good Governance überzeugt. „Ich bleibe auch wegen Wirtschaftsingenieurwesen hier“, sagt Freundin Veronika Ruwoldt. Hinzu komme, dass es in Rostock einfach günstiger als in Städten wie Hamburg oder Berlin ist.

Tipps für Studienanfänger

Kein Anfang ist leicht. Doch werden Erstsemester mit ihren Fragen nicht allein gelassen. Am einfachsten werden diese in Einführungsveranstaltungen geklärt. Tipp: Dort findet sich direkt die oder anderen Studienfreundschaft. Termine gibt es auf der Homepage der Universität Rostock unter https://www.uni-rostock.de/.

Verpasst man die Einführungen, helfen das Student Service Center oder der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Uni. Beide Büros befinden sich im „Grünen Ungeheuer“ in der Parkstraße 6. Mögliche Ansprechpartner sind außerdem Studienberater der jeweiligen Fächer.

Für Zugezogene interessant: Die Stadt Rostock zahlt jedem Studierenden ein Begrüßungsgeld von einmalig 150 €. Dafür muss lediglich der Hauptwohnsitz im Ortsamt umgemeldet werden.

„Wie ein Studium finanziert werden kann, ist eine große Frage“, sagt Marcus Neick. Viele der Studienanfänger haben gerade erst ihr Abitur gemacht und stehen mit einem Bein noch in der Geldbörse ihrer Eltern. Um den ihnen verschiedene Möglichkeiten vorzustellen, wurden gleich zwei Vorträge zu der Thematik angeboten. Es konnte sich aber auch kreativ ausgelebt werden, im Graffiti-Workshop beispielsweise. Svenja Peters nutzte vor allem die Möglichkeit, ihre Fachschaft mit Fragen auszuquetschen: Wie sieht mein Stundenplan aus? Welche Sprachen kann ich lernen? „Der Campustag ist echt cool. Voller Infos, aber überhaupt nicht langweilig“, sagt die Lehramtsstudentin.

Abgerundet wurde der Tag durch ein Open-Air-Konzert auf dem Campusgelände. Bands wie „The Care“, „Tubbe“ oder „MINE“ traten auf. Den ersten Einblick ins Rostocker Partyleben gab das Peter-Weiss-Haus.

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Pauline Rabe

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