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Chor-Projekt: Rostocker singen Pop-Songs

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Chor-Projekt: Rostocker singen Pop-Songs

Neues Projekt „Rosi“ startet am 9. Januar / Publikum übt Lieder an einem Abend ein / Jeder kann mitmachen

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Es ist eine Mischung aus Karaoke und Chor: Bei „Rostock singt“ („Rosi“) gibt eine Band auf der Bühne den Sound vor. Ein Chorleiter führt das „Publikum“ durch die Songs; Pop, Rock und Balladen aus unterschiedlichen Zeiten erklingen. Der Text wird per Beamer eingespielt. „Das gibt es in anderen Städten schon. Nun wollen wir es auch in Rostock probieren“, sagt Initiator und Gitarrist Gregor Siegmund. Die Premiere ist am 9. Januar um 19 Uhr im Theater des Friedens.

 

OZ-Bild

Gitarrist Gregor Siegmund (49) will mit dem Projekt zum gemeinsamen Singen animieren. „Das macht glücklich“, sagt er.

Quelle: Foto: André Wornowski

Das Angebot richte sich an alle, die gerne singen, aber nicht die Zeit oder Lust haben, regelmäßig zum Chor zu gehen. „Bei uns wird auf kein Konzert hingearbeitet“, betont Siegmund. Es gehe vor allem darum, gemeinsam zu singen. „Denn das macht glücklich“, sagt der 49-Jährige, der Gitarrenlehrer am Rostocker Konservatorium ist.

Bisher sei das Projekt daran gescheitert, dass Siegmund keinen passenden Raum gefunden habe. Die Wiedereröffnung des Theater des Friedens als Haus der Kultur (die OZ berichtete) bezeichnet der Rostocker daher als Glücksfall. „Das Ambiente ist toll, und es gibt eine Leinwand.“ So muss das Publikum beim Singen nicht nach unten auf einen Zettel starren. „Die Leute wollen singen, aber es hapert an den Texten“, sagt Siegmund. Durch die Leinwand habe nun jeder die Chance, mitzusingen, auch wenn er den Song nicht kenne. „Es soll zudem beim Singen möglichst so sein, dass ich den Nachbarn nicht höre, aber mich selber.“

Ein Abend bei „Rosi“ dauert 90 Minuten. „Wir wollen am Abend drei, vier Songs einüben und am Ende gemeinsam singen“, sagt Siegmund. Es gehe darum, das Gefühl zu bekommen, dass sich etwas musikalisch entwickelt. Wichtig sei dabei aber: „Wir wollen keinen Perfektionismus“, betont der Musiker.

„Rosi“ soll es jeden Dienstag im Theater des Friedens geben – außer in den Schulferien und an Feiertagen. Mitmachen kann jeder, auch spontan. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Stets erklingen neue Lieder. „Nur der Lieblingssong vom Abend wird beim nächsten Mal wiederholt.“ Es sei ein demokratischer Prozess. „Das Publikum kann sich auch Songs wünschen“, sagt Siegmund.

Zur Generalprobe am 20. Dezember in Kühlungsborn kamen 30 Gäste in eine Schulaula. „Das Echo danach war sehr positiv. Einige sagten, sie hätten noch bei der Autofahrt die Songs gesungen. Und dass das ein schönes Gefühl gewesen sei“, sagt der Organisator. Selbst die Männer, die auf Drängen ihrer Frauen mitmussten, seien angetan gewesen.

Zur Band gehören neben dem Gitarristen noch Schlagzeuger Golo Schmiedt und Bassist Peter Harder. Chorleiterin ist Lisann Wassermann. „Sie ist die Nahtstelle zwischen Band und Publikum.“ Was bei der Premiere gespielt wird, will Siegmund nicht verraten. Nur so viel: „Da Rio Reiser am 9. Januar Geburtstag hat, wird ein Song von ihm wahrscheinlich dabei sein.“

Der Eintritt zu „Rosi“ kostet sieben Euro. Als Kennlernangebot im Januar zahlen zwei Personen zwölf Euro und drei 15 Euro.

Kontakt: www.rostocksingt.de

Theater des Friedens: ausgewählte Termine im Januar

Neujahrskonzert mit der Pasternak Big Band am Montag, 1. Januar um 19 Uhr. Tickets sind über die Internetseite

theater-des-friedens.de erhältlich.

Business-After-Work- Party am Donnerstag, 4. Januar, ab 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung gibt es jeden ersten Donnerstag im Monat.

Business-Lunch am Freitag, 5. Januar, um 11.30 Uhr. Das Theater des Friedens lädt ab sofort jeden Freitag zum Essen.

Kinderfilmnachmittag: Alfons Zitterbacke am Sonntag, 7. Januar, 15 Uhr. Plätze können unter reservierung@ tdf-rostock.de reserviert werden.

Handgemacht – Live Musik und kabarettistische Comedy mit „Mighty Schmidt and the B“ am Donnerstag, 11. Januar, ab 20 Uhr. Tischreservierungen sind möglich.

André Wornowski

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