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Pfarrer DENKANSTOSS

Der vierte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung liegt vor. Geht es uns heute wirtschaftlich so gut wie nie oder können immer mehr Menschen nicht allein vom Lohn ihrer Arbeit menschenwürdig leben? Fest steht, dass die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland weit auseinandergeht.

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Mitten durch alle Städte und Dörfer geht die soziale Spaltung. Menschen in Hamburg sind ebenso betroffen wie in den Dörfern Vorpommerns oder in Rostock. Kinderarmut wird zur Herausforderung in unserem reichen Land.

Statt Almosen brauchen wir rechtliche Regelungen, damit Menschen würdig von ihrem Einkommen leben können. In der Bibel können wir im Matthäus-Evangelium ein Gleichnis von Jesus lesen, das auch eine ökonomische Dimension hat. Ein Weinbergbesitzer sucht Arbeitskräfte für einen Tag, vereinbart mit ihnen festen Lohn und zahlt sie am Ende des Tages aus. Aber da er immer mehr Arbeitskräfte braucht, spricht er im Laufe des Tags ständig neue Arbeitsuchende an, die dann auch nur noch für kurze Zeit tätig sind. Am Ende aber bekommen alle, die in der Hitze des Tages Stunde um Stunde geschuftet haben, und die, die nur für eine Stunde am Abend arbeiteten, den gleichen Lohn.

Auf den ersten Blick ein zum Himmel schreiendes Unrecht. Nichts mit gleichem Lohn für gleiche Arbeit. Aber es ist zugleich ein solidarisches Verfahren. Dem vereinbarten Rechtsanspruch ist Genüge getan, keiner betrogen und vor allem bekommt jeder das zum Leben Notwendige an Lohn; auch der Letzte noch. Damit alle mit ihren Familien vom Lohn ihrer Arbeit gut leben können. Ein Bild für einen gerechten Mindestlohn, überall und für alle Branchen.

OZ

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