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Meinung DIESE WOCHE

Einer der größten Arbeitgeber der Stadt in Geldnot: Die Universität schlägt Alarm, weil jährlich viele Millionen Euro fehlen, um Lehre und Wissenschaft auf ein solides Fundament zu stellen.

Dozenten-Stellen können nicht besetzt, Projekte nicht angegangen werden. Der Hilferuf des Konzils sollte die Landespolitik wachrütteln, schließlich reden wir hier über eine Hausnummer im Bundesland: 15 000 Studenten, 300 Professoren, der gute Ruf der größten Uni im Land, Impulse für Wirtschaft und Arbeitsmarkt.

Um viel geht‘s auch beim Traditionsschiff „Georg Büchner“. Einen gewaltigen Haufen Schrott, der Gold wert ist, sehen Spekulanten im Hafen liegen. Die Hoffnung schwindet, dass Rostocker diesen Teil ihres maritimen Erbes retten können. Money, money — so hieß es auch beim Warnemünder Sittich-Streit. Die Stadt lenkt nun ein, Bußgeld ausgesetzt. Ein Kompromiss mit den Haltern soll her, die ihren Vogel mit zu wenig Platz in der Voliere ausgestattet haben. Das macht Hoffnung; vielleicht kontrollieren doch die Menschen das Gesetz und nicht umgekehrt. Noch ein gutes Zeichen: In Bürgerschaft und Verwaltung herrscht endlich Einigkeit, dass zur Zukunft des Theaters offen mit der Landesregierung geredet werden solle. Nach über einem halben Jahr Konfrontation. Bravo! Sturheit löst keine Probleme.

Da rückt auch schon das nächsteb große Streitthema an: Kanuten, Angler, Ruderer der Hansestadt sind fassungslos über die seit 18 Monaten geschlossene Schleuse am Mühlendamm. Die Option, dass aus Geldmangel die einzige Durchfahrt zwischen Ober- und Unterwarnow zugekippt werden könnte — für sie undenkbar. Damit wären auch touristische Planspiele mit Schifffahrt auf der Warnow erledigt. Die Hansestadt im Dilemma: Sie würde gern brauchbaren Ersatz schaffen, doch der Bund muss mit ins Boot. Wir bleiben dran. Vormerken: Am 25. April lädt die OZ zum Gespräch über die Schleuse ein. Reden ist Gold.

Schönes Wochenende!

OZ

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