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DMR kündigt Teilen der Belegschaft

Südstadt DMR kündigt Teilen der Belegschaft

Das Maschinenbau-Unternehmen DMR hat 17 Mitarbeiter entlassen. Bereits im November kündigte die Rostocker Firma rund zehn Prozent der Belegschaft am Standort an der Erich-Schlesinger-Straße.

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Der Maschinenbauer DMR in der Südstadt hat Leute entlassen. Droht noch eine Kündigungswelle?

Südstadt. Unter den seit Februar verbliebenen rund 170 Angestellten kursieren Gerüchte um eine weitere Kündigungswelle in diesem Monat.

Bei der Betriebsversammlung am 18. Februar soll es zu Beschimpfungen und Beleidigungen des Geschäftsführers Jörg Paschen gegenüber der Produktionsbelegschaft gekommen sein. „Nach Fragen, ob etwa Kurzarbeit Entlassungen verhindern könne, pöbelte er los“, sagt Anke Brauer, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Rostock. Das sei empörend gewesen. Die Geschäftsführung habe im November 19 Leute entlassen wollen, der Betriebsrat reduzierte deren Zahl auf 17. In einem Schreiben an den Betriebsrat soll Paschen zugesichert haben, vorerst keine weiteren betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen. Der Geschäftsführer ist bereits der dritte Firmenchef in den vergangenen zwei Jahren. Das Unternehmen wollte sich zu den Gründen der Entlassungen und den Vorwürfen nicht äußern.

Besonders brisant: Das Bundesland hatte DMR im Jahr 2006 finanziell gefördert. Etwa beim Bau einer 13 Millionen Euro teuren Produktionshalle. Und das, obwohl die Firma seit Jahren keiner Tarifbindung unterliegt. „Das Unternehmen zahlt schlecht und bekommt trotzdem Geld vom Land, von Steuerzahlern. Dagegen protestieren wir, das darf in MV nicht gängige Praxis sein“, so Anke Brauer.

bw

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Rostock
Die Firma DMR kündigte rund zehn Prozent der Belegschaft am Standort an der Erich-Schlesinger-Straße in Rostock.

Die Firma DMR kündigte rund zehn Prozent der Belegschaft am Standort an der Erich-Schlesinger-Straße in Rostock.

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