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Rostock DSV-Handballer müssen improvisieren
Mecklenburg Rostock DSV-Handballer müssen improvisieren
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14:09 08.11.2018
Rückraumspieler Sebastian Voigt vom Bad Doberaner SV droht für das Spiel beim BFC Preussen auszufallen. Quelle: Anja Ott
Bad Doberan

Die Freude ist getrübt, denn ihren zweiten Saisonsieg am vergangenen Wochenende gegen den VfV Spandau (28:27) haben die Oberliga-Handballer des Bad Doberaner SV (13. Platz/6:14 Punkte) wohl mehr als teuer bezahlt. Ben Meyer verletzte sich In der umkämpften Schlussphase am Fuß und wird mehrere Wochen ausfallen. Und mit Sebastian Voigt droht ein weiterer Akteur für das Auswärtsspiel am Sonnabend beim BFC Preussen Berlin (7./9:11) auszufallen.

Das voraussichtliche Fehlen der beiden bislang besten Torschützen in dieser Saison vergrößert die ohnehin schon vorhandenen Probleme im Doberaner Rückraum, auch weil Linkshand Till Sachse aufgrund einer neuen beruflichen Verpflichtung im vergangenen Heimspiel gegen Spandau seine Abschiedsvorstellung gegeben hat. „Wir werden in naher Zukunft wohl etwas improvisieren müssen“, sagt Lars Rabenhorst. Der 44-jährige DSV-Coach war in seiner aktiven Zeit für seine Wurfqualitäten aus der zweiten Reihe gefürchtet. Eben diese kommen seinem Team mit den personellen Ausfällen immer mehr abhanden.

In der Partie beim Berliner Meister könnten allerdings ohnehin andere Elemente gefordert sein. Das strikte Verbot von Haftmitteln in der Bundeshauptstadt macht auch vor der Heimspielstätte der Preussen nicht halt. BFC-Trainer Alexander Schwabe spricht in diesem Zusammenhang sogar „von einer anderen Sportart“, die solche Partien von den Teams erfordern.

„Wir kennen die Situation schon aus den Vorjahren und vom Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Berlin (27:31/d.  Red.). Dort war die Offensive mit dem rutschigeren Spielgerät aber gar nicht unser Problem, sondern die Abwehr“, erinnert sich Rabenhorst. Diese Schwäche begleitet die Doberaner schon seit dem ersten Spieltag und ist mittlerweile ein Hauptgrund dafür, dass die Münsterstädter im Kampf um den Klassenerhalt unter Zugzwang stehen.

Ebenfalls am Sonnabend werden die Bad Doberaner Handball-Frauen in der Verbandsliga gefordert sein. Die Partie beim VfL Blau-Weiß Neukloster (6./6:8) dürfte für die DSV-Ladies (3./12:4) ein echter Prüfstein werden, immerhin fügten die Gastgeberinnen dem aktuellen Spitzenreiter SV  Motor Barth jüngst die bislang einzige Schlappe zu.

Für die Bad  Doberanerinnen ist es offiziell das zweite Auswärtsspiel in Folge. Erst am Mittwoch gewannen sie die Nachholpartie gegen die SG Uni Greifswald/Loitz mit 29:25 (15:13). Mit dem Auswärtssieg in eigenen Gefilden – die Begegnung fand aufgrund fehlender Optionen in der Doberaner Stadthalle statt – festigte das Team von Trainer Torsten Römer den dritten Tabellenrang.

Die „Gäste“ führten im Abendspiel nach 23 Minuten mit 15:10, ließen die Vorpommern aber wieder aufschließen. Richtig Spannung kam in der zweiten Halbzeit dennoch nicht mehr auf, denn nach dem 20:16 (37.) folgte einem Loitzer Treffer bis zum Abpfiff in chronologischer Abfolge bis zum Endstand von 29:25 stets ein Tor der DSV-Damen.

Weitere Ansetzungen: WJA: HV Altentreptow – DSV (Sa.); MJE: DSV – Schwaaner SV (So., 10 Uhr); WJC: DSV – Einheit Teterow (So., 12 Uhr); MJB: DSV – SV Matzlow-Garwitz (So., 14 Uhr, alle Stadthalle).

Simone Seidel

Die Gastgeber starten am Wochenende als Titelverteidiger und Favorit beim 52.  Internationalen Pokal der Hansestadt. Aktive kommen aus sieben Nationen.

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