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Rostock DSV-Ladies überzeugen und wollen nachlegen
Mecklenburg Rostock DSV-Ladies überzeugen und wollen nachlegen
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10:31 06.11.2018
Luisa Davidek vom Bad Doberaner SV zeigte im Spiel gegen den SV Warnemünde II eine beherzte Leistung, blieb allerdings ohne Treffer. Quelle: Anja Ott
Bad Doberan

Die Begegnungen des Bad Doberaner SV in der Handball-Verbandsliga haben am Sonnabend in der Stadthalle ein Kontrastprogramm geboten. Die zweite Männermannschaft gab erstmals in dieser Saison Punkte ab und verlor im Topspiel deutlich. Die Frauen hingegen landeten einen klaren Heimsieg.

Verbandsliga, Frauen: Bad Doberaner SV – SV Warnemünde II 34:19 (18:14). Mit dem dritten Sieg in Serie kletterten die Doberanerinnen vorerst auf Rang drei in der Tabelle und können diesen schon am Mittwochabend mit einem Erfolg im Nachholspiel gegen die SG Uni Greifswald/Loitz festigen. Offiziell werden die Doberanerinnen in diesem Duell zwar als Gast geführt, die Partie wird allerdings in der Doberaner Stadthalle ausgetragen. Der Anwurf soll um 19.30 Uhr erfolgen. Nachdem die Begegnung in Loitz zuvor zweimal abgesagt wurde, konnten sich beide Vereine auf keinen passenden Termin zur Austragung in Vorpommern einigen. So findet das erste Aufeinandertreffen nunmehr in Bad Doberan statt, ehe sich beide Seiten schon in rund vier Wochen an selber Stelle zum Rückspiel wiedersehen werden.

Auch gegen den SV Warnemünde II hatten die DSV-Damen in dieser Saison bereits ihre Erfahrungen gesammelt. Der 24:23-Erfolg in der ersten Runde des Landespokals war seinerzeit mehr als glücklich, bei der Neuauflage in eigener Halle fiel der Sieg nun ziemlich deutlich aus. „Ich hatte im Vorfeld noch einmal an das Pokalspiel und die Leistung von damals erinnert. So etwas wollte ich nicht noch einmal sehen“, berichtete Trainer Torsten Römer von seiner Ansprache.

Zwar ging der Start für die Münsterstädterinnen mit einem 0:2-Rückstand einmal mehr nach hinten los, anschließend aber nahmen sie das Heft in die Hand und lagen nach dem 4:3 (7. Minute) fortwährend in Führung. Allerdings gelang es den Gastgeberinnen lange Zeit nicht, sich etwas abzusetzen. „Wir hatten in der ersten Halbzeit den einen oder anderen Aussetzer dabei“, sagte Römer und meinte damit vor allem die technischen Fehler und vergebenen Torchancen seiner Mannschaft.

Zwar stand es zwischenzeitlich bereits 15:10 (23.), doch erst nach der Pause kam der DSV-Zug richtig ins Rollen. „Wir wollten direkt mit Wiederbeginn richtig Gas geben. Das ist uns toll gelungen. So konnte ich im weiteren Verlauf munter durchwechseln“, sagte Römer. Die nachlassenden Gäste trafen so nur noch in der Phase zwischen dem 25:14 (39.) und dem 29:19 (48.) ins Schwarze. Letztlich feierten die Doberaner Damen trotz dreier verworfener Siebenmeter mit dem 34:19 ihren höchsten Saisonsieg.

DSV: Stahnke, Schreiner – Schmidt 8, Dobbert 3, Berg 4, Wende 5, Schriewer 3, Furche, Nowak, Ott 6, Rosenkranz 1, Davidek, Busch, Meyer 3/1.

Verbandsliga, Männer, Staffel Ost: Bad Doberaner SV II – HSV Grimmen II 20:31 (9:16). Auf dem Papier war es das Spitzenspiel zwischen den beiden bis dato verlustpunktfreien Teams der Ost-Staffel. Auf dem Feld jedoch entwickelte sich frühzeitig eine eindeutige Angelegenheit zu Gunsten der Gäste, die mit dem Abpfiff auch die Tabellenführung übernahmen. Die DSV-Reserve konnte der augenscheinlichen Überlegenheit der Grimmener lediglich eine Viertelstunde lang standhalten. Doch nach dem 5:5 gingen den Hausherren zunehmend die Lösungen aus.

„Wir sind enttäuscht, weil wir unsere weiße Weste behalten wollten“, meinte DSV-Coach Henning Krüger. Für ihn war hauptausschlaggebend, dass „wir anders als gegen Altentreptow in der Vorwoche (21:15/d. Red.) überhaupt keine Spannung in der Abwehr aufbringen konnten.“ Weil die DSV-Schützen im Angriff zudem bei einigen Alutreffern anfangs Pech hatten, nahm das Unheil letztlich seinen Lauf.

Über die Stationen 8:5 (20.), 15:8 (29.) und 24:13 (47.) wurde es für die Doberaner ziemlich heftig. „Wir haben vielleicht etwas zu hoch verloren. Aber wenn man ständig einem hohen Rückstand hinterher läuft, leidet irgendwann auch die Motivation“, analysierte Krüger.

Weiter geht’s für die DSV-Sieben erst am 17. November abermals in eigener Halle gegen den HSV Waren. Es wird das letzte Staffel-Heimspiel für die DSV-Reservisten, die dann bis Anfang Februar in fünf aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen um den anvisierten Einzug in die Meisterrunde kämpfen müssen.

DSV II: Polkow, Ludwig – Wosar 6/2, Sitarek 2, Wachtel 3, Blank, Krüger, Sachs 2, Busse, Voß 2, Kotzian, Furche 5.

Simone Seidel

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