Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Der Poller am Heidehaus bleibt
Mecklenburg Rostock Der Poller am Heidehaus bleibt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:57 31.10.2018
Der Streit um den Poller in Markgrafenheide scheint beendet zu sein. Quelle: Fellechner Foto
Rostock

Der Poller in der Albin-Köbis-Straße in Markgrafenheide hat in der Vergangenheit schon für so manche Diskussion gesorgt. Nun scheint das letzte Kapitel abgeschlossen zu sein. Der Ortsbeirat entschied sich vor kurzem, das Thema nun ruhen zu lassen.

Bevor der Poller im Frühjahr 2018 aufgestellt wurde, beklagten sich die Anwohner über Raser, die um die Kurven heizen. Sie beschwerten sich über Lärm- und Schmutzbelästigung. „Wir als Ortsbeirat hatten damals gegen eine Abpollerung gestimmt, weil wir zu dem Verfahren gar nicht gehört worden sind“, sagt Vorsitzende Jürgen Dudek (Rostocker Bund). Deswegen wurde darüber nachgedacht, den Poller wieder zu entfernen.

Da stellen sich die Anwohner dagegen. Nun hatten die Bewohner der Albin-Köbis-Straße einen Brief an den Ortsbeirat Markgrafenheide geschrieben. Darin fordern sie, dass der Poller am Heidehaus stehen bleibt. „Die Wohnqualität hat sich seit dem sehr verbessert“, liest Dudek vor. „Wir hatten uns ja dafür eingesetzt, dass der Poller kommt“, erklärt ein Anwohner. Auch nach Meinung des Kontaktbeamten Heiko Heyden ist das die richtige Lösung. „Ich würde hier nicht einziehen wollen, wenn die Bahn wieder frei ist“, sagt der Polizist.

„Der Poller ist da, die Verwaltung will ihn, die Polizei will ihn und die Anwohner wollen ihn. Ich sehe da keinen Redebedarf mehr“, sagt Dieter Mergelkuhl (Grüne) vom Ortsbeirat. „Mein persönlicher Vorschlag wäre, da gar nichts zu unternehmen. Wir beobachten die Entwicklung der Neubauten“, ergänzt Dudek. Er will nun das Protokoll der Sitzung abwarten und dann den Anwohnern schriftlich antworten.

Johanna Hegermann

ASB und Krusensternschule ziehen Bilanz nach Abschluss des Projekts „Mein Stadtteil ist bunt“.

31.10.2018

Nachdem die 74-Jährige in Rostock mit ihrem Fahrrad gestürzt ist, wollte sie sich von den Beamten nicht helfen lassen und schlug pöbelnd um sich.

31.10.2018

Dank des Engagements der Warnemünder gibt es schon seit vier Jahren den Büchertausch im Ostseebad. Sie empfehlen auch anderen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

30.10.2018