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Rostock Die „Cap San Diego“ kommt
Mecklenburg Rostock Die „Cap San Diego“ kommt
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00:34 13.06.2018
Die „Cap San Diego“ im Hamburger Hafen. Am Abend des 19. Juni kommt sie nach Warnemünde. Quelle: Foto: Wagner/dpa
Warnemünde

Am 19. Juni gegen 21 Uhr macht die „Cap San Diego“ aus Kiel kommend in Warnemünde auf Einladung der Hansestadt Rostock fest. Das ist eine Premiere sowohl für die „Cap San Diego“ als auch für die Hansestadt.

Von Mittwoch, dem 20. Juni, bis Montag, den 25. Juni, kann das seetüchtige Hamburger Museumsschiff täglich in der Zeit von 10 bis 18 Uhr am Passagierkai in Warnemünde besichtigt werden. Am 26.

Juni fährt der „weiße Schwan des Südatlantiks“, wie die „Cap San Diego“ auch genannt wird, über Kiel nach Hamburg zurück.

Während der Liegezeit in Warnemünde führt ein ausgeschilderter Rundgang die Besucher von der Brücke bis zum Maschinenraum, über die Decks, durch die Aufbauten und Luken des Stückgutfrachters und vermittelt so anschaulich ein Stück Seefahrtsgeschichte. Alte Seemänner, die früher hauptamtlich das Schiff gefahren haben, zeigen ehrenamtlich, was früher Alltag war und freuen sich immer über einen Schnack mit dem Museumsbesucher. In der Funkbude können Kinder zudem ein „Funker-Zeugnis“ erwerben, indem sie ihren Namen richtig morsen – natürlich unter fachkundiger Anleitung eines Funkers. Und für die wohlverdiente Pause gibt es Snacks und Drinks an der bordeigenen Poolbar.

Die Ladeluken 4 und 5 beherbergen die Dauerausstellung „Ein Koffer voller Hoffnung – Auswandererhafen Hamburg“ über das Schicksal der Auswanderer zwischen 1850 und heute. In der Ladeluke 2 findet sich eine weitere Ausstellung zum Thema „Stückgut- und Containerschifffahrt“: Hier wird auf elf großen Schautafeln mit viel historischem und aktuellem Bildmaterial sowie erläuternden Texten die Geschichte des seemäßigen Güterverkehrs von 1960 bis heute verständlich und anschaulich dokumentiert. Auch eine Kunst-Sonderausstellung bringt die „Cap San Diego“ mit nach Rostock; in den Ladeluken 1 und 2 wird es bunt. Unter dem Motto „Große Freiheit“ zeigen die Künstlerinnen Angela Schubert und Anke Waldheim Acryl- und Ölbilder.

Die „Cap San Diego“ ist das letzte noch erhaltene Schiff einer Serie von insgesamt sechs schnellen Stückgutfrachtern, die 1961/62 für die Reederei Hamburg Süd gebaut wurden. Bis Ende 1981 fuhr sie nach Südamerika und wurde 1986 kurz vor ihrer Verschrottung vom Hamburger Senat erworben. Seitdem liegt die „Cap San Diego“ als schwimmendes Denkmal an der Hamburger Überseebrücke, und ihre elegante Silhouette ist aus dem Hafenpanorama nicht mehr wegzudenken.

Eintritt: Erwachsene bezahlen

5 Euro; das Unternehmen

Rostock Port ermöglicht

Kindern und Jugendlichen

bis 18 Jahren freien Zutritt

OZ

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