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Rostock Die Parkplatz-Wärter von Warnemünde
Mecklenburg Rostock Die Parkplatz-Wärter von Warnemünde
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00:09 21.04.2018
Andreas Ditze, Jens Dethloff und Jens Klein (v. l.) betreuen die Wiroparkplätze in Warnemünde und sorgen dafür, dass genug Stellenflächen für die Touristenautos, Busse und Caravans vorhanden sind. Quelle: Foto: Michael Schissler
Warnemünde

Auch wenn sie die rote Dienstkleidung der Wiro tragen, so richtig fallen sie nicht auf, die Männer vom Parkplatzteam auf der Mittelmole. Sie wirken im Hintergrund, sind aber immer da, wenn sie gebraucht werden.

Auf den Wiro-Stellplätzen wird auch dafür gesorgt, dass der Verkehr im Seebad reibungslos läuft. Für die Saison ist alles bereit.

„Für den Kunden muss man immer da sein“, sagt Jens Dethloff, der nun schon im vierten Jahr dafür sorgt, dass den Touristen in Warnemünde Parkplätze in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen. „Von 6 bis 22 Uhr sind wir hier“, sagt Dethloff, der als Parkplatzwart und als Hausmeister eingesetzt ist. In dieser Zeitspanne sind die vier Männer, die die Parkplätze der Wiro in Warnemünde betreuen, rundum beschäftigt. „Es ist ja auch unsere Aufgabe, die Technik hier am Laufen zu halten, dazu gehören beispielsweise die Kassenautomaten, die Videoüberwachung und natürlich die Automatikschranken.“

Die Gesamtzahl der Wiro-Parkparkplätze beträgt 550. Auf der Mittelmole ist Platz für 350 Autos, auf dem Parkplatz am Warnemünder Bahnhof sind es noch einmal 80 Stellflächen, und an der Warnemünder Fähre können 120 Autofahrer ihre Wagen abstellen. Dazu kommen auf der Mittelmole die Stellplätze für Busse. Und die Fläche, die für bis zu 70 Caravans genutzt wird.

Also gibt es jede Menge Menschen, die täglich – und vor allem in der Saison – mit dem Parkplatzteam zu tun haben. „Das ist aber alles kein Problem“, schätzt Dethloff aus langjähriger Erfahrung ein.

„Auseinandersetzungen gibt es so gut wie gar nicht, denn wir haben es hier mit gut gelaunten Urlaubern zu tun.“ Das sei ein gravierender Unterschied zu anderen Parkflächen oder -häusern in der Stadt.

Eben noch haben sie auf ihren Parkplätzen Schnee geräumt, nun gilt es gleich wieder, Staus im Seebad zu vermeiden. Denn vom Wiro-Parkplatz wird auch das Parkleitsystem gesteuert, das die aktuelle Belegung der Parkplätze am Ortseingang anzeigt. Und Dethloff und seine Kollegen sehen dennoch die ersten großen Probleme an diesem sonnigen Wochenende auf Warnemünde zukommen. Grund: der Engpass an der Baustellenampel an der Stromgrabenbrücke. „Hoffentlich ist die Baustelle bald abgeschlossen“, sagt Jens Dethloff.

Ein Auge müssen die Männer von Wiro-Parkplatz auch auf die riesigen Reisebusse haben. Stellt der erste Busfahrer sein Fahrzeug falsch ab, dann machen es die nachfolgenden ebenso. Auf dem Parkplatz an der Fähre sind die Probleme andere. Dort ist es nicht selten, dass ein Autofahrer die Schranke berührt. „Weil einfach nach den Kreuzfahrtschiffen geschaut und nicht auf den Verkehr geachtet wird“, sagt Jens Klein, der Teamleiter Parken bei der Wiro.

„Für die Saison sind wir gut gerüstet“, sagt Carsten Klehn, Pressesprecher des städtischen Unternehmens. Die Stellflächenmarkierungen sind erneuert worden oder werden es noch, Schlaglöcher sind ausgeglichen worden und das Pflaster am Eingangsbereich ist erneuert worden. Nun steht den Parkplatzwächtern noch ein Umzug bevor. Ihr neues Quartier ist im Backsteinhaus am Bahnhof, ihre bisherige Unterkunft wird künftig als Werkstatt genutzt.

Michael Schißler

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