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Rostock Dolphins enttäuschen in Berlin
Mecklenburg Rostock Dolphins enttäuschen in Berlin
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21:34 04.11.2018
Sechs Treffer von Nicole Rotfuß (r., in einer früheren Partie) reichten bei SG OSF Berlin nicht zum Punktgewinn. Quelle: Oliver Behn
Berlin/Rostock

So wird das nichts mit dem angestrebten Aufstieg in die 3. Liga. Die Dolphins des Rostocker  HC haben am Sonnabend in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree einen herben Rückschlag einstecken müssen. Sie unterlagen bei der SG OSF Berlin sang- und klanglos mit 18:29 (8:15).

RHC-Cheftrainerin Ute Lemmel wollte keine Entschuldigungen für den Auftritt ihrer Mannschaft in der Hauptstadt gelten lassen. Sie sagte: „Die Mädchen wollen den Aufstieg in die dritte Liga. Da dürfen wir uns nicht hinter irgendwelchen Ausreden verstecken. Wir haben diesmal ganz deutlich gesehen, dass wir nur als Mannschaft erfolgreich auftreten können.“ Das sei sicher ein Lernprozess für ihr Team. „Aber ich wünsche mir sehr, dass das alle rechtzeitig verinnerlichen, deshalb ist es wichtig, dass wir uns alle auf das Wesentliche konzentrieren. Und das ist natürlich die erste Frauenmannschaft“, ergänzte sie. Lemmel standen in der Bundeshauptstadt verletzungsbedingt nur elf Spielerinnen aus dem 18-köpfigen Kader zur Verfügung, darunter viele Juniorinnen. Außerdem wurde die Partie erst mit 20-minütiger Verspätung angepfiffen und es musste – wie in Berlin üblich – ohne „Backe“ gespielt werden.

Die Gäste von der Ostsee enttäuschten sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung. Mit 21 Fehlwürfen, davon fünf verworfenen Siebenmetern und drei „verschenkten“ Gegenstößen kann wohl keine Mannschaft ein Spiel gewinnen. Besonders die Chancenverwertung der Ostseestädterinnen war mangelhaft. Und hinten wurden die Rostocker Torhüterinnen Nadine Berger und Sara Peters, die einige schöne Paraden zeigten, von ihrer Abwehr viel zu oft im Stich gelassen. Es fehlte häufig das Übergeben und Übernehmen der Kreisläuferin, gegen den Rückraum wurden Würfe nicht geblockt. So konnten die Einheimischen das bereits klare 15:8 zur Pause bis zum Schlusssignal noch auf 29:18 ausbauen.

Doch bei aller Kritik: Die Rostockerinnen haben es nach wie vor selbst in der Hand. Bereits am kommenden Sonnabend beim TSV Rudow wollen sie eine Reaktion zeigen. Anwurf in Berlin wird dann um 17  Uhr sein. Interessierte Fans können sich über unsere Internetseite des Vereins zur Mitfahrt im Mannschaftsbus anmelden, teilte der RHC mit.

Rostocker HC: Berger, S. Peters – Bladt 3, Krüger 2, S. Müller, Anderson 1, Strack, Krebs 2, Fränk 2, Rotfuß 6/1, V. Schlegel 2.

Siebenmeter: OSF 6/4, RHC 6/1.

Strafminuten: OSF 6, RHC 6.

Tommy Bastian

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