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Drehorgelspieler wecken den Strom mit Musik

Warnemünde Drehorgelspieler wecken den Strom mit Musik

Warnemünder Traditionsfest bietet buntes Programm und Bummelmeile

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Hartmut Voß (l.) und Klaus-Dieter Haase gaben gestern einen Vorgeschmack auf das Drehorgeltreffen.

Quelle: Foto: Michael Schissler

Warnemünde. Mit den Klängen von Drehorgeln wird der Strom diesmal aus dem Winter geholt. Beim diesjährigen Stromerwachen, das vom 27. April bis zum 1. Mai im Seebad gefeiert wird, treffen sich wieder rund 40 Drehorgelspieler aus ganz Deutschland und werden dafür sorgen, dass das traditionsreiche Fest mit viel Musik gefeiert werden kann. Dabei wird die gesamte musikalische Bandbreite von Evergreens über Volksmusik bis zu Schlagern zu hören sein. Einige der Orgeln sind bis zu 100 Jahre alt.

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Warnemünder Traditionsfest bietet buntes Programm und Bummelmeile

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Mittlerweile ist es das zehnte Mal, dass die Drehorgelspieler den Weg nach Warnemünde finden. „Das Warnemünder Drehorgeltreffen ist bei den Drehorgelspielern zu einer festen Größe geworden“, sagt die Vorsitzende des Gemeinnützigen Vereins für Warnemünde, Astrid Voß. Sie könne das aus eigenem Erleben berichten, weil sowohl ihr Mann als auch ihr Schwager als Drehorgelspieler aktiv und im Club Deutscher Drehorgelfreunde organisiert seien. „Da ist die Nachfrage recht groß“, sagt die Vereinsvorsitzende, die kürzlich eine Jahreshauptversammlung der Organisation besucht hatte. Der Club hat mehr als 1000 Mitglieder aus 17 verschiedenen Ländern – eine Mischung aus Musikern, Musikliebhabern und Sammlern.

Allerdings ist es auch so, dass sich Warnemünde um seine Drehorgelspieler kümmert. „Wir können alle bei verschiedenen Hotels unterbringen“, sagt Hans-Joachim Richert, „damit helfen uns diese Beherbergungsbetriebe sehr, das Drehorgeltreffen zu realisieren“, betont er. Während des Stromerwachens werden die Drehorgelspieler am Alten Strom zu finden sein und dort die Passanten unterhalten.

Einer der Höhepunkte wird das Benefizkonzert der Drehorgelspieler am 1. Mai in der Warnemünder Kirche sein. „Der Eintritt dafür kostet acht Euro. Das Geld soll an den Förderverein der Warnemünder Kirche gehen, damit es für die Sanierung des Gebäudes genutzt werden kann“, sagt Hans-Joachim Richert. Eintrittskarten dafür gebe es in der Tourismuszentrale und in der Buchhandlung Krakow Nachfolger.

Während die Drehorgelspieler sich am Strom aufreihen werden, wird in diesem Jahr die Bummelmeile an der Promenade eingerichtet. Am Freitag ist sie bereits geöffnet. Das Stromerwachen startet einen Tag später um 11 Uhr mit der festlichen Brückendrehung der historischen Bahnhofsbrücke. Dazu werden Astrid Voß und Tourismusdirektor Matthias Fromm Grußworte sprechen. Auftreten werden weiterhin das Mecklenburger Drehorgelorchester Warnemünder Jungs, die Warnemünder Trachtengruppe und die Line-Dancer.

Am Sonntag ist dann neben der Bummelmeile auch der Auftritt des Mecklenburger Drehorgelorchesters am Leuchtturm geplant. In der Vogtei wird es den Kuchenbasar des Warnemündevereins geben. Dabei wird frischer selbstgebackener Kuchen verkauft werden. „Den Erlös aus diesem Basar werden wir in diesem Jahr dem Warnemünder Fischereikutterverein ,Jugend zur See’ spenden. Der feiert in diesem Jahr schließlich seinen 25. Gründungstag“, kündigt Hans-Joachim Richert an.

Michael Schißler

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