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Rostock Droht Gesichtsverlust? Flugblatt wirbt für Fährhafen
Mecklenburg Rostock Droht Gesichtsverlust? Flugblatt wirbt für Fährhafen
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06:57 28.03.2014
Heiko Schulze und Billy Parczyk werben für eine völlig andere Idee, um auf der Warnemünder Mittelmole das frühere Fährbecken und die Fläche davor zu nutzen. Quelle: Sternberg
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Warnemünde

Heute startet eine Flugblattaktion in Warnemünde. Die Interessengemeinschaft (IG) Alter Fährhafen steckt Karten unter der Überschrift: „Warnemünde droht Gesichtsverlust. Geht unsere Identität baden?“ in alle der rund 3300 Warnemünder Haushalte. Ziel ist es, der Präsentation des Funktionsplans zur Warnemünder Mittelmole über den eigenen Vorschlag der IG zu informieren.

Die Interessengemeinschaft um den Warnemünder Künstler Hansi Parczyk schlägt vor, die beiden Fährtaschen zu erhalten und das frühere Abfertigungsgelände davor als eine hügelige Landschaft mit viel Grün zu gestalten. Im Mittelpunkt soll ein Rundbau entstehen, der kulturell und durch die Warnemünder Vereine genutzt werden könnte.

Zusätzlich zur Flugblattaktion werden ab Freitag auch Plakate in den Warnemünder Geschäften, Hotels und Gaststätten zu sehen sein. Gestern konnte die IG am Liegeplatz des Fahrgastschiffes an der Bahnhofsbrücke  eine Schautafel befestigen.

Wenn am 14. April die Rostocker Stadtplaner den Funktionsplan zur Neugestaltung der Mittelmole erstmals in Warnemünde öffentlich vorstellen, will die Bürgerinitiative auch ihren Vorschlag einbringen. Möglichst viele sollen bis dann wissen, wie der Gegenvorschlag aussieht. Um die Folgen von „städtebaulicher Fantasielosigkeit und Wirtschaftskalkül“ abzuwenden, könne nur „ein lauter Aufschrei“ die Akteure hinter den Kulissen zum Überdenken ihrer Planung bringen, begründet die IG ihren aufwendigen Einsatz

Die Stadtverwaltung verweist darauf, dass die bisherigen Überlegungen hin zu dem Funktionsplan im „Forum Mittelmole“ diskutiert worden seien. Dort haben neben der Stadt auch der Eigentümer und Investor der Fläche, die Wohnungsgesellschaft Wiro, sowie Ortsbeirat, Tourismuszentrale, Sportbund und andere Betroffene mitgewirkt.



Thomas Sternberg

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