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Rostock Dumm gelaufen: Reisender kassiert unnötige Anzeige
Mecklenburg Rostock Dumm gelaufen: Reisender kassiert unnötige Anzeige
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09:23 08.11.2018
Wäre der Mann ordnungsgemäß zu einer spanischen Behörde gegangen, hätte er sich eine Anzeige wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung sparen können. Quelle: Tilo Wallrodt
Rostock

Weil sein originaler spanischer Aufenthaltstitel beschädigt und kaum mehr lesbar war, entschied sich ein algerischer Staatsangehöriger kurzerhand auf illegale Weise eine Kopie fertigen zu lassen. Für diese Kopie zahlte er 100 Euro an einen Mann, den er in einem Café in Spanien zuvor getroffen hatte.

Bei seiner Kontrolle durch die Bundespolizisten im Seehafen Rostock am Mittwoch legte er neben seinem Reisepass auch den gefälschten Aufenthaltstitel vor. Doch den Beamten entging nicht, dass mit dem vorgelegten Dokument etwas nicht stimmte. Anschließend legte der Algerier den beschädigten originalen Aufenthaltstitel vor. Die weiteren Ermittlungen anhand des originalen Dokuments ergaben, dass der Mann ordnungsgemäß in Spanien gemeldet ist und sich im Schengen-Gebiet aufhalten darf.

Trotzdem muss er sich nun wegen des Verdachts der Urkundenfälschung verantworten, da er bei der Kontrolle ein gefälschtes Dokument vorgelegt hat. Diese Unannehmlichkeiten und Kosten hätte er sich ersparen können, wenn er sich zu den spanischen Behörden begeben und sich ein neues Dokument hätte ausstellen lassen.

OZ

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