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Rostock Dummerstorf richtet Erntedankfest aus
Mecklenburg Rostock Dummerstorf richtet Erntedankfest aus
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00:00 30.08.2018
2017 war die Gemeinde Siedenbollentin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Ausrichter des Landeserntedankfestes, die Erntekrone wurde im Festumzug kutschiert. Quelle: Foto: Norbert Fellechner
Dummerstorf

„Der Ähre zur Ehre“ ist das Motto des diesjährigen Landeserntedankfestes am 7. Oktober in Dummerstorf. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, berichtet Bürgermeister Axel Wiechmann. Wagen für den Festumzug werden hergerichtet, Wimpelketten für die Dorfdekoration genäht, die Festfläche im Park befestigt.

Durch die Nähe zu Rostock rechnen wir mit großer Resonanz.Axel Wiechmann Bürgermeister in Dummerstorf

Am 1. Oktober 2017 hat Wiechmann in Siedenbollentin (Mecklenburgische Seenplatte) von seinem Amtsbruder Thorsten Haker den Staffelstab für die Austragung des 28. Landeserntedankfestes übernommen.

„Seitdem bereiten wir in zehn Arbeitsgruppen mit vielen Helfern das Ereignis vor“, sagt das Dummerstorfer Gemeindeoberhaupt.

Das Fest beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Autobahnkirche Kavelstorf. „Mit Liveschaltung ins Festzelt in Dummerstorf“, kündigt der Bürgermeister an. Denn, sowohl die Plätze in der Kirche als auch die rundum eingerichteten Parkplätze sind begrenzt. Auch in Dummerstorf werden zusätzliche Parkflächen zwischen A-20-Kreuz und Dorfeingang geschaffen. Mit Shuttle-Bussen erreichen die Gäste das Festgelände im Park und rund ums Rathaus. Aufgrund der Nähe zu Rostock rechnen die Veranstalter in diesem Jahr mit großer Resonanz. „Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit“, sagt Wiechmann.

Eine besondere Show wird der große Festumzug mit insgesamt 60 verschiedenen Bildern sein, der sich gegen 12.30 Uhr in der Gustav-Frölich-Allee in Bewegung setzt und an der prominent besetzten Bühne am Rathaus vorbeizieht. Von einem Pferdegespann gezogen führt die Erntekrone den Zug an, umrahmt von Reitern und Pferden der umliegenden Vereine. „Die Tiere sind sehr geräuschempfindlich“, räumt Wiechmann ein, „das ist eine kleine Herausforderung für die Organisatoren.“ Der Spielmannszug Tessin werde der Parade daher schon vorauseilen und begrüße alle Teilnehmer an der Bühne.

Kita-Kinder und Schüler der Großgemeinde reihen sich in den Festumzug ein, ebenso das ländliche Handwerk von Hufschmied bis Sattler. Historische Landmaschinen, die die Region in den vergangenen 60 Jahren geprägt haben, werden gerade in Garagen und Schuppen entstaubt und dann öffentlich präsentiert. Dazu stellen sich Landwirtschaftsbetriebe mit ihrer neuen Technik vor. „Wir haben Forschungsbetriebe in der Gemeinde, die ihre Arbeit demonstrieren sowie Kultur- und Sportvereine, die im Umzug einen guten Querschnitt des gesellschaftlichen Lebens im Dorf darstellen“, erläutert der Bürgermeister.

Auf zwei Bühnen gibt es ab 15 Uhr ein buntes Programm. Im Park spielt das Landespolizeiorchester, vor dem Rathaus zeigen unter anderem Kinder, was sie einstudiert haben. Auf mehreren Ausstellungsflächen, auch auf dem Gelände des Forschungsinstitutes, informieren Firmen und Verbände über ihre Arbeit. Oldtimer und Technik werden präsentiert.

„Wir haben eine Künstlermeile, auf der Keramik, Schmuck, Holz- und Textilarbeiten, Malerei, Fotografie und noch viel mehr gezeigt werden“, berichtet Wiechmann. Er sei froh, dass die Nachbargemeinden Sanitz und Tessin wie auch der Rostocker Großmarkt das Fest mit Ständen und Verkaufshäuschen unterstützen. Auf einem „Marktplatz der Region“ stellen Lebensmittel-Erzeuger ihre Produkte vor. Ob Fleischer, Fischer, Imker oder Schnapsbrenner – „nicht Masse, sondern Klasse ist uns hier wichtig“, sagt Wiechmann.

Es soll ein großes Volksfest werden mit Kinderkarussell, Hüpfburg und Riesenrad, Imbiss- und Getränkeständen. Abends klingt das Fest mit einem Tanz up de Deel aus. Für die Jugend ist schon am Freitag, dem 5. Oktober, eine Open-Air-Disco an der Feuerwehr in Kavelstorf geplant. Finanziert wird das Fest durch Zuschüsse vom Land (10000 Euro), einer größeren Summe vom Landkreis, 15

000 Euro von der Gemeinde und großzügigen Spenden.

Doris Deutsch

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