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EU-Planer überraschen mit Ideen für Rostock

Stadtmitte EU-Planer überraschen mit Ideen für Rostock

Heute Abend großes OZ-Forum zur Stadtentwicklung – Eintritt frei / Experten bescheinigen der Stadt viel Potenzial

Stadtmitte. Ola Swärdh ist Stadtplaner im schwedischen Karlskrona – und von Rostock ist er schwer begeistert: „Die Hansestadt hat eine Menge Potenzial – aber vorher muss sie auch eine Menge Probleme lösen“, sagt der Experte aus dem Norden. Gemeinsam mit rund 50 weiteren Planern aus dem gesamten Ostseeraum nimmt Swärdh an einem Fachkongress zur Stadtentwicklung in Rostock teil. Und dabei entwickelten die Planer und Architekten auch Ideen für die Hansestadt.

 

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IHK-Chef Claus Ruhe Madsen.

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Ulrich Söffker vom BUND.

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Roland Methling, Rostocks OB.

Das Urteil der Fachleute: Das größte Problem für die Entwicklung der Innenstadt und des Stadthafens sei der Verkehr. Vor allem die Parkplatz-Situation in der Innenstadt kritisiert das Gremium. „Es gibt zu wenig Stellplätze für Gäste der Stadt“, sagt Swärdh. Was den Gästen aus Schweden, Polen und auch dem Baltikum sofort aufgefallen ist: Der Osten der Stadt – allen voran Gehlsdorf – sei zu schlecht an die lebendige Innenstadt angebunden. Auch die Stadtplaner des EU-Projektes kommen zu dem Schluss, dass eine Brücke für Fußgänger und Radler über die Warnow gebaut werden muss. „Denn der öffentliche Personennahverkehr von der Innenstadt an das andere Flussufer ist unkomfortabel und nicht ausreichend“, sagt Swärdh stellvertretend für die Fachleute.

In der Innenstadt fehle zudem Grün, bemängeln die Planer. Weil Land für neue Parks fehlt, schlagen sie zwei innovative Ideen vor: Rostock könnte im Bereich des Segelstadions einen „schwimmenden Park“, eine Art Ponton mit Pflanzen an Bord, verankern. Oder: „Eine andere Idee wäre es, im Bereich des Werftdreiecks kleine grüne Oasen auf den neu zu bauenden Häusern zu schaffen.“ Für den Stadthafen kommt für die Stadtarchitekten nur eine öffentliche Nutzung in Frage – mit Museen oder einem Theater, mit einem neuen Freibad und Grünanlagen. Um die Wohnungsnot zu bekämpfen, empfehlen die Gäste, auf dem Gebiet der ehemaligen Deponie am Gehlsdorfer Ufer zu bauen. „All diese Ideen lassen mein Herz aufgehen. Wenn wir die Vorschläge umsetzen, würde das Rostock gut tun“, sagt Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) zum Ergebnis des EUArbeitskreises. OZ-Forum: Haben auch Sie Ideen für die Zukunft der Hansestadt? Dann diskutieren Sie heute Abend mit beim OZ-Forum unter dem Motto „Rostock wächst – wann stößt die Stadt an ihre Grenzen?“. Los geht es um 18 Uhr im OZ-Medienhaus am Steintor. Der Eintritt ist kostenfrei. Auf dem Podium stellen sich OB Methling, Christian Weiß (Rostock Business), IHK-Präsident Claus Ruhe Madsen und Ulrich Söffker (BUND) den Fragen.

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