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Rostock Ehrlich-Brothers lassen 6000 in Rostock staunen
Mecklenburg Rostock Ehrlich-Brothers lassen 6000 in Rostock staunen
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00:01 13.01.2018
Die Magier-Brüder Andreas (li.) und Chris Ehrlich haben gestern in der Stadthalle gezaubert. Quelle: Fotos: Ove Arscholl
Südstadt

Die Faszination der gleichnamigen Show der Ehrlich-Brothers Andreas und Chris liegt nicht allein in ihren vielfältigen Zaubertricks und Illusionen, die sie auf die Bühne bringen. Vor allem ist es ihre Nähe zum Publikum, die sie so beliebt macht. In der Stadthalle sind sie gestern gleich zweimal aufgetreten und haben so fast 6000 Besucher am Nachmittag und Abend in ihren Bann gezogen. Fast für jeden Trick wird ein Assistent aus dem Saal beteiligt und darf sich im Anschluss über ein kleines Geschenk freuen.

Menschen verschwinden, Blumen schweben und ein Löwe erscheint – der Name der Show ist Programm: Faszination

So darf Liane die Kleiderfarben von Chris Ehrlich bestimmen, indem sie ein Bild entsprechend anmalt – nur Sekunden später ist der echte Chris genauso gekleidet wie gemalt. Andrea darf mit Andreas Ehrlich mehrmals ein Seil zerschneiden, das am Ende doch wieder die gleiche Länge hat wie vorher – und das sogar ohne Knoten. „Den pflücken wir einfach ab“, sagt Andreas und tut es dann auch. Sieben Schwiegermütter aus dem Saal verschwinden von der Bühne, um einen Augenblick später hinten im Saal mit einem Glas Sekt in der Hand wieder aufzutauchen.

Martin Bade (30) aus Güstrow und Thomas Zarwel (49) aus Havelberg dürfen sogar selbst zaubern – zumindest hat es den Anschein: Als „Der große Martini“ und „Thomas the Tiger“ erhalten sie spezielle Zauberumhänge, durch deren Ärmel die Ehrlich-Brüder von hinten ihre Arme stecken und ihre Tricks direkt vor den Augen der beiden präsentieren. „Da war nichts zu erkennen, es geht einfach alles viel zu schnell“, sagt Zarwel. Den Zauberkasten, den es als Belohnung geschenkt gibt, sollen die Enkelkinder ausprobieren.

Die Magier drücken mit Doreen und Laura im Saal Münzen durch einen Glastisch, falten aus dem 20-Euro-Schein von René einen Fünfer und kurz darauf einen 50er. Und die Kinder im Saal dürfen vor der Bühne erleben, wie die Brüder ihren Flohzirkus vorführen. Schaumgummi-Floh „Klitzeklino“ wird von der kleinen Lilly festgehalten, doch schon kurze Zeit später hat sie ganz viele kleine Schaumgummiflöhe in der Hand.

Immer wieder verulken die Brüder sich gegenseitig. Andreas zieht Chris damit auf, dass er keine Freundin findet – „wie auch, mit der Frisur?“ Dafür albert Chris nach dem Klassiker aller Zaubershows mit den Beinen des zersägten Andreas herum. Am Ende darf Chris noch einmal versuchen, eine Frau zu finden. Nachdem er für Anne Burmeister (27) aus Greifswald eine gefaltete Papierrose in eine echte verwandelt hat, bekommt er ein Küsschen von ihr. Ob sie nun verliebt sei? „Ja, schon ein bisschen“, sagt sie lachend.

Ove Arscholl

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