Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Eigentümer sind für Denkmale verantwortlich
Mecklenburg Rostock Eigentümer sind für Denkmale verantwortlich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:43 23.01.2018
Der Abriss der Heinkel-Mauer sorgt seit Monaten für Diskussionen. Ein großer Teil des früheren Denkmals ist bereits verschwunden. Quelle: Ove Arscholl
Anzeige
Rostock

Nicht erst seit dem begonnenen Abriss der Heinkel-Mauer gibt es in Rostock Kritik am Umgang mit historischer Bausubstanz. Der Kulturausschuss hatte sich daher die Denkmalpfleger der Stadt eingeladen. Für den Erhalt der Bausubstanz sind in der Regel die Eigentümer verantwortlich, hieß es aus dem Amt.

Mehr als 480 Einzeldenkmale und 13 Denkmalbereiche umfassen die Listen der Hansestadt. Grundlage für das Handeln in Rostock sei das Landesgesetz, betont Stadtkonservatorin Birgit Mannewitz und nennt gleich einen Knackpunkt für einen funktionierenden Denkmalschutz. „Wichtig im Verfahren ist immer der Eigentümer.“ Da gebe es nicht selten Konflikte und unterschiedliche Interessen. Der Eigentümer sei verpflichtet, sein Denkmal zu erhalten, was bisweilen sogar zu gerichtlichen Auseinandersetzungen führt, erläutert Denkmalpflegerin Uta Jahnke. So musste die Stadt juristisch verhindern, dass die Besitzer den Lokschuppen auf dem alten Güterbahnhof abreißen. Auch bei der alten Anker-Fabrik in der Doberaner Straße musste der Schutz des restlichen Gebäudes mit Geldstrafen erzwungen werden. Aktuell wehre sich ein Eigentümer, dass sein Haus überhaupt auf die Denkmalliste kommt.

Leichter für den Denkmalschutz werde es immer dann, wenn der Eigentümer das Gebäude sinnvoll und wirtschaftlich nutzen kann, weiß Birgit Mannewitz. „Was genutzt und gepflegt wird, verfällt nicht“, sagt Birgit Mannewitz. Wo Häuser beispielsweise für Wohnen oder gewerblich genutzt werden können, sei das in Rostock bereits geschehen, ergänzt Kollege Peter Writschan. „Wir haben jetzt nur noch die schweren Fälle.“ Beispielhaft nennt er den alten Schornstein auf dem Gelände des früheren Dieselmotorenwerks in der Südstadt.

Thomas Niebuhr

Warnowstädter rüsten in der Winterpause auf und bestreiten in den kommenden Wochen sechs Testspiele.

22.01.2018

Der Rostocker Schleusenverein regt an, das Baudenkmal und das umliegende Freigelände als Haupteingangsbereich für die Bundesgartenschau zu nutzen. Das hätte auch einen großen Vorteil für die Innenstadt, so die Initiatoren.

22.01.2018

Nach dem abgesagten Drittligaspiel gegen die SG Sonnehof Großaspach, holen die Hanseaten einen 5:1-Sieg im Test.

22.01.2018
Anzeige