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Rostock Ein Haus der Begegnung feiert Jubiläum
Mecklenburg Rostock Ein Haus der Begegnung feiert Jubiläum
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00:05 30.11.2017
Leiterin Angelika Blümecke (l.) und Kerstin Scheiner, Abteilungsleiterin des Ideellen- und Sozialbereiches, feiern Jubiläum. Quelle: Foto: Carola Fischer
Dummerstorf

Im Mehrgenerationenhaus treffen Menschen aufeinander, die sich sonst im Alltag nicht begegnet wären. „Wir können aus den Prinzipien der Großfamilie lernen und in unserem Haus den Kreislauf des Gebens und Nehmens zwischen den Generationen wiederbeleben“, erläutert Angelika Blümecke das Anliegen. Die diplomierte Kulturwissenschaftlerin leitet das Mehrgenerationenhaus in Dummerstorf seit dessen Gründung vor zehn Jahren. Seitdem ist das Angebot für Menschen aller Generationen, die hier voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen, stetig gewachsen.

Als Angelika Blümecke im Juni 2007 ihre Tätigkeit aufnahm, arbeitete sie zielgerichtet auf die Eröffnung des Hauses hin. In Zusammenarbeit mit regionalen Handwerkern und einer ortsansässigen Künstlerin wurde das Haus im Café „Kanne“ als erstem Projekt am 30. November 2007 eröffnet. Fördergelder sowie Eigenmittel vom Arbeiter-Samariter-Bund, Regionalverband Warnow-Trebeltal, Träger des Mehrgenerationenhauses, machten dies möglich. In den Räumlichkeiten des Cafés gab es bereits einen Mittagstisch, nach 14 Uhr fanden hier die verschiedensten Veranstaltungen statt. Damit aus dem ehemaligen Dorfgemeinschaftshaus ein wirkliches Mehrgenerationenhaus wird, wurde die Trennwand zwischen dem Café und dem Jugend- und Freizeitzentrum durchbrochen.

Angelika Blümecke organisierte Sprachkurse in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule, Vorträge zu verschiedensten Themen, Großeltern-Patenschaften sowie Näh- und Kochkurse. Hinzu kamen diverse Kleinprojekte, wie der Generationengarten und die Recyclingwerkstatt. Seit Anbeginn finden hier auch die Seniorenveranstaltungen, wie Spielenachmittage, Chorproben und Handarbeiten, statt. Des Weiteren organisiert die Leiterin der Seniorenarbeit, Jutta Kroeger, viele Fahrten.

Seit dem Jahr 2011 widmet sich das Mehrgenerationenhaus dem Thema Demenz. Angelika Blümecke nahm Kontakt zur Deutschen Alzheimer-Gesellschaft auf und rief einen Angehörigentreff Demenz ins Leben.

Später entstand ein ehrenamtlicher Helferkreis Demenz.

Darüber, dass die Arbeit des Mehrgenerationenhauses anerkannt wird, hegt hier niemand Zweifel. Immerhin wurde man bereits zum Sommerfest des Bundespräsidenten geladen.

„Die Arbeit hat mir immer viel Freude bereitet. Am Aufbau eines solchen Projektes mitgewirkt zu haben, war eine schöne Herausforderung“, resümiert Angelika Blümecke, die ihre Tätigkeit zum Jahresabschluss beenden wird.

Carola Fischer

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