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Eine Plattform für Hobbykünstler

Rostock kreativ Eine Plattform für Hobbykünstler

Zum 9. Mal können Freizeitmaler und Co. in der Kunsthalle Rostock ihre Werke präsentieren.

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2017 zog die Ausstellung 15 000 Besucher an.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Für alle Hobbykünstler bricht bald wieder eine aufregende Zeit an: Vom 29. März bis zum 8. April haben sie die Chance, ihre Werke in der Ausstellung „Rostock kreativ“ zu zeigen. Bereits zum neunten Mal stellt die Kunsthalle Rostock in Kooperation mit der OSTSEE-ZEITUNG, der Ostseesparkasse und der Wiro ihre Räume für die Schau zur Verfügung. „Wir wollen damit Freizeitkünstlern eine Plattform bieten und hoffen, dass auch dieses Jahr wieder sehr viele Rostocker mitmachen“, sagt Kunsthallenleiter Jörg-Uwe Neumann.Pro Künstler kann ein originales Werk aus den Genres Malerei, Zeichnung und Plastik eingereicht werden. Außerdem werden auch 100 Fotografien angenommen. Anlässlich des großen Rostocker Jubiläums gibt es in diesem Jahr zudem eine Sonderkategorie: Zum ersten Mal darf auch Videokunst abgegeben werden. Die Beiträge sollten eine Länge von zwei Minuten nicht überschreiten und das Thema „800.

Stadtgeburtstag“ aufgreifen. Damit können Rostocker ihrer Stadt ein symbolisches Geschenk machen, das genau wie die anderen Kategorien mit einem Preis gewürdigt wird.

Für viele Hansestädter ist „Rostock kreativ“ mittlerweile zu einem alljährlichen Höhepunkt geworden. „Manche machen jedes Jahr mit. Sie sind einfach froh, so eine Plattform zu haben“, sagt Cindy Höhne von der Kunsthalle. Viele würden schon am ersten Tag der Abgabephase vorbeikommen, sodass sich vor der Kunsthalle eine lange Schlange bildet. Den Teilnehmern geht es laut Höhne dabei nicht nur darum, sich selbst zu präsentieren, sondern auch um die Kontakte zu anderen Hobbykünstlern. „Viele sind neugierig, was die anderen so für Werke einreichen, da wird dann bei der Abgabe schon einmal genau hingeschaut“, sagt sie. Starkes Konkurrenzverhalten habe sie in diesem Zuge aber noch nicht beobachtet. „Die Leute haben einfach Freude an dem Projekt. Neid und Missgunst den anderen Teilnehmern gegenüber gibt es nicht“, erzählt Höhne.

Aber nicht nur für die Künstler ist die Ausstellung etwas Besonderes, auch die Organisatoren sind begeistert von der Veranstaltung. „Es kommen dann auch als Besucher viele Leute zu uns, die sonst nie in der Kunsthalle zu finden sind. Von denen bekommen wir immer viel positives Feedback“, erzählt Cindy Höhne.

Abgegeben werden können die Werke in der Zeit vom 20. bis 26. März immer von 11 bis 18 Uhr. Wie viele eingereicht werden, schwankt von Jahr zu Jahr, sagen die Organisatoren. „Durchschnittlich sind es so zwischen 600 und 650 Kunstobjekte“, so Höhne. Die meisten eingereichten Werke seien Gemälde. Aber auch Skulpturen seien bei „Rostock kreativ“ eine beliebte Kategorie. Im vergangenen Jahr seien zum Beispiel knapp 50 dabei gewesen, sagt Cindy Höhne. „Das ist schon eine ganze Menge.“

Ein weiterer Erfahrungswert nach bislang acht erfolgreichen Runden: Die meisten Hobbykünstler, die ihre Werke zur Verfügung stellen, sind weiblich. Die Statistik aus dem vergangenen Jahr ist in dieser Hinsicht exemplarisch. So waren unter den insgesamt 652 Teilnehmern 427 Frauen und lediglich 217 Männer. „Wir hatten aber auch acht Gruppen, also Paare oder Interessengemeinschaften, die zusammen an einem Werk gearbeitet haben“, berichtet Cindy Höhne.

Nachdem die Ausstellung 2017 15 000 Besucher anzog, hoffen die Organisatoren auch für dieses Jahr auf reges Interesse. So wird die Schau auch an den Osterfeiertagen geöffnet sein. „Viele haben dann frei und nutzen die Zeit vielleicht, um vorbeizuschauen“, hofft Cindy Höhne. „Außerdem ist das auch ein idealer Zeitpunkt, um Touristen anzuziehen.“

Der Höhepunkt der „Rostock kreativ“-Ausstellung wird wieder die Verleihung des Publikumspreises am 8. April. Die Besucher bestimmen die Gewinner, indem sie bei ihrem Rundgang durch die Schau für ihre Lieblingsstücke abstimmen. Davon Gebrauch zu machen, lohnt sich: „Wir ziehen aus den abgegebenen Stimmzetteln wieder den Gewinner einer Jahreskarte für die Kunsthalle“, verrät Cindy Höhne. Teilnahmebedingungen Pro Person darf ein Bild eingereicht werden (keine Triptychons oder mehrteilige Arbeiten). Die Bilder sollten eine Größe von 50 mal 70 Zentimetern nicht überschreiten. Diese Maße gelten auch für die Videokunst. Denn wer dieses Medium nutzt, muss die Geräte selbst zur Verfügung stellen. Plastiken sollten maximal 50 Kilogramm schwer sein.

Bilder und Fotos müssen gerahmt sein und eine Aufhängung ermöglichen. Die Kunstwerke sollten keinen gewerblichen Nutzen haben. Eine Versicherung der eingereichten Objekte kann nicht gewährleistet werden.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 29. März im Plastiksaal der Kunsthalle Rostock statt.

Milbrandt Christina

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