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Die Vortragsreihe „12 Minutes me“ stellt frische Geschäftsideen in den Mittelpunkt. In Rostock ist das Format besonders erfolgreich. Die Macher luden nun zum Dankeschön-Event - dieses Mal an einem besonderen Ort.

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Philipp Weber, Doreen Lyska-Stilling und Benjamin Wende haben ihre Geschäftsideen bei „12 Minutes me“ einem größeren Publikum vorgestellt.

Quelle: Christina Milbrandt

Rostock. Warnemünde. Landwirtschaft, Politik, Reisen, App-Entwicklung – die Themen, die bei der Veranstaltungsreihe „12 Minute me“ besprochen werden, könnten unterschiedlicher nicht sein. Gestaffelt nach verschiedenen Themenbereichen kann jeder sein Projekt vorstellen, vom Sport über die Existenzgründung bis zum Ehrenamt kann alles dabei sein. Einzige Vorgabe: Die Präsentation darf nicht länger als 12 Minuten dauern. Genauso lange kann das Publikum danach Fragen stellen und zum Netzwerken gibt es ebenfalls 12 Minuten. Seitdem das Format in Rostock startete, haben mehr als 70 sogenannte Speaker ihre Projekte und Ideen vorgestellt. Um ihnen zu danken, lud das Organisationsteam am Donnerstagabend ins Dock Inn Hostel nach Warnemünde zu einem Dinnerabend ein. Der Veranstaltungsort wurde nicht zufällig gewählt. Geschäftsführer Christoph Krause stand im vergangenen Jahr selbst als Speaker auf der Bühne, um das Hostel vorzustellen.

Ehemalige Speaker begeistert von 12 Minutes me

Knapp 40 ehemalige Speaker und Interessierte waren der Einladung gefolgt, darunter auch Doreen Lyska-Stilling. Die 45-Jährige hat sich 2016 mit ihrem Food-Truck selbstständig gemacht – dem ersten in ganz Mecklenburg-Vorpommern, wie sie erzählt. Von der Veranstaltungsreihe ist die 45-Jährige begeistert. „Man bekommt unheimliche viele Kontakte.“Auch Philipp Weber ist von 12 Minutes überzeugt. Der 31-Jährige hat die Marke Rostockfisch gegründet, das Symbol der Gräte auf Pullovern, T-Shirts und Tassen hat mittlerweile schon großen Bekanntheitsgrad. Die Geschäftsidee hat Weber bei einer der Veranstaltungen von 12 Minutes vorgestellt. „Mir hat es damals sehr geholfen. Das Gute daran ist, dass man auch als Mensch, der sonst nicht immer im Mittelpunkt steht, die Möglichkeit hat, sich zu präsentieren“, sagt der Rostocker, der daran arbeitet, seine Marke noch weiterzuentwickeln. Einem ganz anderen Themengebiet widmet sich Benjamin Wende: Er bietet Beratungen zu Rohstoff-Optimierung in der Landwirtschaft an. „Mein höheres Ziel ist es, die Umwelt zu schützen“, sagt der 38-Jährige, der das Dankeschön-Dinner im Dock Inn nutzte, um mit anderen Speakern ins Gespräch zu kommen.

Christina Milbrandt

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