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Eingespieltes Team von Notärzten

Beselin Eingespieltes Team von Notärzten

Rettungshubschrauber sind seit mehr als 20 Jahren von Kessin aus im Einsatz

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Roland Millich ist Geschäftsführer des in Rettungsdienstes.

Quelle: Foto: J.f.

Beselin. Robinson R44 ist ein Helikopter, der als fliegendes Notarzteinsatzfahrzeug bei der Ambulanz Millich im Gewerbegebiet Kessin stationiert ist. Im charakteristischen Gelb mit dem Millich-Logo ist der Heli am Boden und in der Luft ein Hingucker. Der Landkreis Rostock ist der Träger dieses fliegenden Rettungsmittels. Vor 21 Jahren hob ein R44 erstmalig zum Einsatz bei Beselin ab. Ende 1995 gab es eine dreimonatige Probezeit, nach der durch den Träger der Dauereinsatz genehmigt wurde. Von der Einsatzstelle des Kreises kommt Order, wo Hilfe benötigt wird. Nur bei heftigstem Sturm und bei fehlender Sicht bleibt das Gerät am Boden.

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Rettungshubschrauber sind seit mehr als 20 Jahren von Kessin aus im Einsatz

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Im Aufenthaltsraum der Crew duftet es appetitlich. In der kleinen Küche wurde ein Mittagessen bereitet. „Unsere Rettungskräfte sind zumeist selbst beste Köche“, lobt Geschäftsführer Roland Millich.

Gerd Beyreuther (50) aus Kamenz, seit 1985 Pilot, hat sein Mahl beendet. Seit einem Jahr ist sein Fluggerät der R44. Die Luftrettung Heliflight ist sein Arbeitgeber, Heliflight in Reichelsheim bei Frankfurt am Main stellt auch die Maschinen und ist für die größeren Wartungen verantwortlich. In Kessin haben in den mehr als 20 Jahren schon mehrere Generationen Robinson R44 gearbeitet. „Wir sind für Kessin fünf Piloten, die im Wechsel zum Einsatz kommen. Im Winter sind wir sieben Tage dat, die Tages-Flugzeiten sind kürzer. Im Sommer, bis September, sind es vier Tage mit bis zu zehn Einsatzstunden“, sagt Beyreuther. Übernachtet wird im Pilotenquartier.

„Wir dürfen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Einsätze fliegen“, sagt der Pilot. „Nachdem wir den Landeplatz vergrößert und mit Lichtsignalen versehen haben, darf er auch bei Dunkelheit angeflogen werden“, sagt Geschäftsführer Roland Millich. Sollte ein Einsatz länger dauern, darf die Crew noch zurückfliegen. So kann das Rettungsteam ohne Druck helfen.

Das Rettungsteam neben dem Piloten besteht aus dem Notarzt und dem Rettungsassistenten. Es ist ein enges Zusammenspiel in der Kabine. So hat Rettungsassistent Alf Baustian eine Zusatzausbildung zum Navigieren absolviert. Er ist auch Berater bei der Landeplatzwahl, denn: „Nach einem Jahr kennt man noch nicht jede Ecke“, wie der Pilot sagt. Der dritte in der Kabine ist der Notarzt. Einer von ihnen ist der Anästhesist Dr. Christoph Busjahn. „Mit der Universitätsmedizin Rostock haben wir eine gute Zusammenarbeit. Dort wird die notärztliche Besatzung mit Fachärzten, so Intensivmedizinern und Anästhesisten, aufgestellt“, erklärt Roland Millich. So ist im Umkreis von etwa 50 Kilometern schnelle Hilfe garantiert. Robinson R44 steht für den nächsten Einsatz bereit.

Jürgen Falkenberg

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