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Rostock Eisbrecher „Stephan Jantzen“ wieder in Betrieb
Mecklenburg Rostock Eisbrecher „Stephan Jantzen“ wieder in Betrieb
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19:16 26.10.2018
Die Vereinsmitglieder der Technischen Flotte Rostock hissen zur feierlichen Inbetriebnahme der „Stephan Jantzen“ die Flaggen. Quelle: Anh Tran
Stadtmitte

Auf dem Eisbrecher „Stephan Jantzen“ werden die Flaggen gehisst. Zur offiziellen Wiedereröffnung des traditionsreichen Schiffes luden die ehrenamtlichen Mitglieder der Technischen Flotte Rostock am Freitagvormittag zum feierlichen Empfang ein. Gleichzeitig zelebrierte der Verein sein neunjähriges Bestehen. Mitglieder, Sponsoren und Sympathisanten, die an der Instandsetzung der „Stephan Jantzen“ beteiligt waren, präsentierten die Ergebnisse ihrer Arbeit.

Das Schiff war nach einem Rechtsstreit 2012 und jahrelanger Verwahrlosung in sehr schlechtem Zustand. Die Ehrenamtler der Technischen Flotte brachten es in den letzten Wochen auf Vordermann, um es wieder für Besichtigungen zugänglich zu machen.

Zur Eröffnung der Veranstaltung bedankte sich Vereinskapitän Michael Egelkraut bei allen Beteiligten. „Das alles haben wir durch den Fleiß und die Mühe unserer Mitglieder und unserer Unterstützer erreicht.“ Auch Malte Philipp, Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen Bürger für Rostock (UFR), würdigte die vielen Arbeitsstunden, die die Vereinsmitglieder in die Jantzen steckten. „Touristen kommen nicht her, weil Rostock schöne Straßenpflaster hat, sondern um Schiffe zu sehen.“ Die Arbeit des Vereins verdiene deshalb höchsten Respekt. Der UFR-Vorsitzende ist selbst Segler und hält es für selbstverständlich, dass Schiffe das Stadtbild prägen sollten.

Nach den Grußworten ließen die Seeleute der Technischen Flotte das Schiffshorn ertönen und hissten die Vereinsflagge und die Flagge der Hansestadt Rostock. Die geladenen Besucher klatschten Beifall. „Ich habe meine Kinder mal hergebracht, und die waren begeistert. Einer meiner Söhne wird jetzt Ingenieur. Vielleicht war das Schiff eine Inspiration“, erzählt Kai Rocholl, Vorstandsmitglied der Norddeutschen Grundstücksauktionen. Das Unternehmen spendet jährlich an den Verein.

Die Gäste genießen die Stimmung auf der Stephan Jantzen

Eine Enttäuschung war für viele jedoch, dass kaum Stadtvertreter anwesend waren. So fehlte der Hafenkapitän Gisbert Ruhnke, der die originale Schiffsglocke der Jantzen überreichen sollte. Auch Oberbürgermeister Roland Methling, der in der Begrüßungsrede eingeplant war, erschien nicht. „Dass so wenige Vertreter anwesend sind, ist enttäuschend. Da hatten wir uns mehr Unterstützung erhofft“, sagt Vereinsmitglied Jürgen Karbinski.

Trotzdem waren die Gäste bei guter Laune. Bei Sekt, belegten Schnittchen und Desserts zelebrierten sie das Geleistete. „Die Vernachlässigungen der letzten Jahre sieht man, und es dauert auch noch, alles wieder in perfekten Zustand zu bringen. Aber das ist schon ein sehr guter Anfang“, sagt Bernhard Kittel. Er fuhr den Großteil seines Lebens zur See und ist seit diesem Sommer Vereinsmitglied.

Anh Tran

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