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Elegant auf Zehenspitzen und mit Badehose

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Elegant auf Zehenspitzen und mit Badehose

Tanzmatinee der Ballettschule Marquardt begeisterte gestern die Zuschauer in zwei voll besetzten Vorstellungen im Großen Haus des Volkstheaters.

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Farbenpr�chtige Kost�me, sportliche Eleganz: Die Sch�ler der Ballettschule Marquardt �berzeugten gestern in ihrer Matinee im Gro�en Haus des Volkstheaters.

Quelle: Fotos: Andreas Golz

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Kürzlich reflektierte der Empfang zum fünfjährigen Jubiläum der Ballettschule Marquardt das emsige Wirken ihrer Gründerin, Sabine Marquardt. Nun zogen in der Tanzmatinee im Großen Haus des Volkstheaters ihre Eleven nach — unwiderstehlich, beeindruckend in einer Symbiose aus Kreativität und sportlicher Eleganz. Oberbürgermeister Roland Methling, Schirmherr seit sieben Jahren, war einmal mehr begeistert: „Immer wieder faszinieren mich die Einfälle von Frau Marquardt“.

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Man muss die Kreativität von Sabine Marquardt loben. Was die mit ihren Schülern über viele Jahre leistet, ist toll.“Renate Passoth (69)

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Tatsächlich hatte die einstige Palucca-Schülerin in ihren Choreografien das Wachsen und Werden ihrer Schützlinge in den Vordergrund gerückt. Von den kleinen Schniefnasen bis hin zu den professionellen Zehenspitzentänzerinnen. Schon beim Entree der Matinee, einer Mazurka, gesellte sich im Tanz ein Dreikäsehoch zu seiner Tanzpartnerin, der ihr bis zum Ellbogen reichte. Ein Bild mit Symbolik: Da wächst noch was!

Und keine Sorge, ihr jungen Circen und anmutigen Grazien: Die Burschen gehen früher oder später ab wie die Raketen. Beim Streetdance, der das Publikum gestern zum ekstatischen Beifall verführte, war das schon zu sehen.

Die souveräne und attraktive Moderatorin Felicitas Henkel berichtete, dass 1996 im Großen Haus die erste Matinee ausgetragen wurde. Ihre Co-Moderatorin Werena war da noch nicht geboren. Vom kleinen Feger Lilly Lüth, neu am Mikrofon, gar nicht erst zu reden. „Die Matinee ist 18 Jahre alt und somit erwachsen geworden“, wurde Roland Methling pathetisch.

In all den Jahren mangelte es nicht an tollen Ideen. Auch diesmal nicht. Wagemutige dazu. Da tanzten die Eleven der 3. Tanzklasse zum alten Conny-Froboess-Schinken: „Pack die Badehose ein“. Derweil tobte draußen der Schneesturm. Drinnen tobten die jungen Leute mit einer entwaffnenden Selbstverständlichkeit auf der Bühne. Die Aufgeregten saßen woanders. „Als Mutter ist man immer besorgt, ob alles klappt“, verriet Simone Hoppe. Ihre Tochter Julia, eine selbstbewusste Abiturientin mit dem Ziel, Medizin zu studieren, liebt „die Herausforderung, sich immer weiterzuentwickeln“. 14 Jahre Ballett, da ist Julia (17) schon ein alter Hase.

Eine Illumination aus leuchtenden Farben und bezaubernden Kostümen. Die Matinee warb für sich und ihren verschworenen Haufen auf und auch hinter der Bühne, wo Väter, Mütter, Großeltern wie jedes Jahr aktiv mitwirkten.

Viola Graul und Renate Passoth sind Stammgäste der Veranstaltung und „begeistert, was die Kinder so leisten“. Viola Graul ging noch weiter: „Für Rostock ist die Ballettschule und ihre Matinee eine absolute Bereicherung“.

Andreas Golz

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