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Rostock Elisabethheim: Protest gegen Abriss
Mecklenburg Rostock Elisabethheim: Protest gegen Abriss
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01:18 25.09.2017
Junge Leute halten sich vorübergehend im Gebäude auf. Quelle: Foto: Thomas Niebuhr

Für Stunden haben sich junge Leute am Sonnabend im alten Elisabethheim in der Ulmenstraße verschanzt. Vor dem Haus versammelten sich weitere Menschen, die Polizei fuhr mit mehreren Wagen vor. Die Lage blieb jedoch ruhig und entspannt. Gegen 19.30 Uhr endete die Besetzungsaktion nach stundenlangen Verhandlungen friedlich, alle verließen das Gebäude freiwillig. Seit Monaten gibt es in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt Proteste gegen den vom Studentenwerk geplanten Abriss der früheren Orthopädie.

„Betty bleibt“ hatten die Aktivisten auf Transparente geschrieben, die aus den Fenstern hingen. Entstehen soll ein Raum, der frei und kostenlos genutzt und gestaltet werden kann, heißt es auf einem Flugblatt, ein Platz für „Bildung, Sport und Feste“. Für gestern hatten die Organisatoren noch einmal zu einem großen Treffen am Haus eingeladen, um über Ideen für den Stadtteil zu beraten.

Am Sonnabend war bei allen Beteiligten deutlich zu spüren, dass niemand Wert auf eine Eskalation legte. Weder die Polizei, noch die Besetzer und auch nicht Kai Hörig als Geschäftsführer des Studentenwerks und Hausherr. Er hatte von der Besetzungaktion erfahren und war in die KTV geeilt. Mit dem Ziel, dass die ungebetenen Gäste das Gebäude verlassen. „Das ist alles marode. Es geht um die Sicherheit.“ Das konnte er offenbar den Leuten im Haus klarmachen. Da der Protest noch bis gestern andauern sollte, kündigte die Polizei an, das Geschehen weiter zu begleiten.

Natürlich sei das 110 Jahre alte Gebäude ein gewohnter Anblick im Stadtteil, sagte Kai Hörig. Die Substanz sei aber so marode, dass es nicht nutzbar sei. Gegenwärtig bereite das Studentenwerk den Abriss vor, den es vermutlich Anfang 2018 geben wird. Das Studentenwerk plant, an der Ulmenstraße neue Wohnungen für Studenten und eine Mensa zu bauen.

tn

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