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Rostock Eltern fordern Verkehrsinsel
Mecklenburg Rostock Eltern fordern Verkehrsinsel
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00:13 08.05.2018
Zwischen dem griechischen Restaurant Mykonos und der Bushaltestelle Dethardingstraße ist der Weg über die Straße weit. Quelle: Foto: André Wornowski
Hansaviertel

Eltern im Hansaviertel fordern eine Verkehrsinsel zur Überquerung der Strempelstraße an der Kreuzung Dethardingstraße. „Sie haben uns berichtet, dass es Schülern auf dem Weg zur Bushaltestelle Probleme bereitet, die Straße zu überqueren, weil sie so breit ist“, sagt Karsten Cornelius (SPD), Vorsitzender des Ortsbeirates Hansaviertel. Betroffen sei das Stück zwischen dem griechischen Restaurant Mykonos und der Bushaltestelle Dethardingstraße Eine Ampel sei hier nicht erste Wahl, so Cornelius. Stattdessen soll eine Verkehrsinsel als Querungshilfe dienen. „Damit kommen die Schüler in zwei Schritten über die Straße.“ Die Stelle sei gefährlich, weil die Autos aus der Dethardingstraße mit Schwung einbiegen und teilweise auf der linken statt auf der rechten Straßenseite fahren, berichtet Cornelius.

Rostocks Bausenator Holger Matthäus (Grüne) will sich das Problem genau ansehen. „So ein Vorschlag im Rahmen der Schulwegsicherung wird wohlwollend aufgenommen und sorgfältig geprüft.“ Wichtige Informationen seien: Wie viel Fußgänger queren die Straße? Gibt es Alternativen? Wie viele Autos fahren auf der Straße? Wo liegt die Höchstgeschwindigkeit? Wie schnell fahren die Autos tatsächlich?

„Dafür gibt es dann Vorschriften, was überhaupt zulässig und geeignet ist, um eine Verkehrssicherheit festzustellen“, erläutert Matthäus die Hintergründe so einer Überprüfung.

Eine Fußgängerquerungshilfe koste rund 5000 Euro, ein Fußgängerschutzweg (besser bekannt als „Zebrastreifen“) etwa 15000 Euro und eine Ampel circa 50000 Euro. „Im städtischen Haushalt haben wir genau für solche Situationen zur Schaffung von Verkehrssicherheit insgesamt 200000 Euro pro Jahr zur Verfügung“, so der Bausenator.

André Wornowski

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