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Erste Entscheidung im Theater-Streit

Stadtmitte Erste Entscheidung im Theater-Streit

Bürgerschaft stimmt Prüfung der Reorganisation der Theaterstruktur zu. Gespräche beginnen am Freitag.

Stadtmitte. Nach langer Diskussion hat die Rostocker Bürgerschaft gestern den Weg für Gespräche zwischen Rostock, Schwerin und dem Land über die Zukunft der Theater in Mecklenburg-Vorpommern geebnet. Sie stimmte der Absichtserklärung zu, die die Reorganisation der Theater- und Orchesterstruktur prüfen soll. „Wir sind bereit, über die Zukunft der Theaterlandschaft zu sprechen“, sagte Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) und betonte: „Wir können nur kooperieren und fusionieren, wenn in aller Offenheit über die Zahlen gesprochen wird.“ Die SPD zeigte sich erfreut: „Wir sind froh, dass endlich ein Papier vorliegt, das einen Prüfauftrag beinhaltet“, sagte Ingrid Bacher. „So wie bisher geht es nicht weiter.“ „Die Vorlage ist ein guter Beitrag auf dem Weg der Kommunikation“, erklärte Dieter Neßelmann (CDU). „Die Verhandlungen sind eine Chance für die Zukunft des Volkstheaters“, sagte Simone Briese- Finke (Grüne).

„Wir stimmen der Vorlage zu, weil Varianten geprüft werden. Ich glaube nicht an den wirtschaftlichen Erfolg der Fusionsmodelle, daher ist die Prüfung enorm wichtig“, betonte Sybille Bachmann (Rostocker Bund). Die Beraterfirma Metrum hatte neun Modelle zur Weiterentwicklung der Theater- und Orchesterstruktur in MV vorgelegt. Drei von ihnen sollen nun weiter geprüft werden.

Die Linke stellte sich gegen die Beschlussvorlage. „Wir reden nur über die Modelle, nicht was für die Stadt gut ist“ , sagte Steffen Bockhahn (Linke). Eine Fusion mit Schwerin würde das Ende des Volkstheaters besiegeln. Die Bürgerschaft hatte zuvor einen Dringlichkeitsantrag der Fraktion abgelehnt. In diesem ging es um eine Arbeitsgruppe, die Alternativvorschläge zu den Modellen entwickeln sollte.

Am Freitag beginnen die Gespräche in Schwerin unter anderem in Anwesenheit des Oberbürgermeisters und Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens (CDU). Letzterer liegt eine Unterschriftenliste vor, mit der sich 11 500 Rostocker für ein Vier-Sparten-Theater und den Neubau eines Theaters bis 2018 aussprechen.

Anja Levien

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