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Ertrunkener Elfjähriger: Obduktion anberaumt

Warnemünde Ertrunkener Elfjähriger: Obduktion anberaumt

Der Elfjährige, der am Mittwochnachmittag beim Schwimmen an der Warnemünder Mole ertrunken ist, wird obduziert. „Wir ermitteln immer bei unnatürlichen Todesursachen.

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Rettungskräfte suchten am Mittwoch den Elfjährigen an der Warnemünder Mole.

Quelle: Anja Levien

Warnemünde. Der Elfjährige, der am Mittwochnachmittag beim Schwimmen an der Warnemünder Mole ertrunken ist, wird obduziert. „Wir ermitteln immer bei unnatürlichen Todesursachen. Eine Obduktion soll Sicherheit über die Todesursache geben“, sagt Polizeisprecherin Yvonne Hanske der OZ.

Wasserrettungsorganisationen hatten nach dem Unglück unter anderem mehr Rettungsschwimmer gefordert (die OZ berichtete). Für deren Auftraggeber, die Tourismuszentrale Rostock-Warnemünde, ist das Unglück jedoch zunächst kein Grund, etwas zu verändern. „Das gestrige Unglück hat uns sehr betroffen gemacht, und selbstverständlich wurde sofort mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kontakt aufgenommen, um das Geschehene zu reflektieren“, sagt Beate Hlawa von der Tourismuszentrale. Die DRK-Wasserwacht sei seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner und sorge „mit großer Professionalität“ für die Sicherheit am Strand. Mehr Unterstützung werde es aber zunächst nicht geben. Stattdessen verweist Hlawa auf die bestehenden Verbote.

„Im Bereich der Mole herrscht ein generelles Badeverbot. Dazu ist entsprechend ein großes Schild in Deutsch und Englisch gut sichtbar am Strand in diesem Bereich aufgestellt“, sagt sie. Zusätzlich sei dieses Schild mit einem Lautsprecher versehen, um mit Durchsagen vom Rettungsturm aus auf ein Badeverbot hinzuweisen.

Darüber hinaus seien an allen Strandaufgängen und an den Rettungstürmen Informationen angebracht. „Der Badeurlaub in Warnemünde und Markgrafenheide ist absolut sicher, wenn die einfachen und leicht überschaubaren Regeln eingehalten werden. Sollte jedoch eine landesweite Diskussion um das derzeitige Rettungssystem angestoßen werden, um das Ehrenamt zu fördern oder hauptamtliche Alternativen zu schaffen, begrüßen wir das aus touristischer Sicht“, sagt Hlawa.

 

Karsten Wilke

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